Israeli gewann Schlussetappe beim Cro Race

Kogut nach Sieg an die “Hater“: “Das ist für euch“

Von Jan Zesewitz

Foto zu dem Text "Kogut nach Sieg an die “Hater“: “Das ist für euch“"
Oded Kogut (Israel - PremierTech) wehrte sich gegen Kritiker seines Teams. | Foto: Cor Vos

06.10.2025  |  (rsn) - Oded Kogut (Israel – Premier Tech) durchbrach auf der Schlussetappe des Cro Race (2.1) in Zagreb die Sprint-Dominanz von Paul Magnier (Soudal – Quick-Step). Nach seinem Sieg postete er auf den Sozialen Netzwerken seine Freude darüber – und richtete sich an Kritiker seines Teams – die "Hater“ wie er sie nannte.

"Ich hätte mir kein besseres Ende dieser Kroatien-Rundfahrt vorstellen können, als mit einem Sieg und diesen mit meiner Familie zu feiern“, schrieb er bei Instagram. "Und an alle Hater, oder an jeden, der dachte, uns aus diesem Sport rauskicken zu können – das ist für euch, von ganzem Herzen.“

Boykott-Aufrufe gegen das Team aus Israel wurden seit der Vuelta a Espana immer lauter. Die Proteste sorgten in Spanien für Unterbrechungen und Kürzungen von Etappen, das letzte Teilstück in Madrid musste, ebenso wie die Siegerehrung, komplett abgeblasen werden. Das Team zog sich zudem aus Sicherheitsbedenken von drei italienischen Klassikern in dieser Woche zurück, der Rad-Sponsor Factor und Co-Sponsor PremierTech forderten eine Namensänderung.

Kogut ist einer der erfolgreichsten israelischen Radsportler. Zwei Seiner sechs Siege feierte er in den vergangenen Wochen, neben dem Cro Race auch beim belgischen Eintagesrennen Gooikse Pijl (1.1). Der 24-Jährige fuhr von 2021 bis 2023 für das Academy-Team des israelischen Rennstalls und seit 2024 bei den Profis.

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