--> -->

19.09.2025 | (rsn) – Mit seinem dritten Saisonsieg hat Mattias Skjelmose (Lidl – Trek) das Gelbe Trikot der Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro) übernommen. Der 24-jährige Däne setzte sich auf der Königsetappe der 85. Ausgabe über 170,5 Kilometer von Mertert zum Schloss von Vianden im steilen und teils über Kopfsteinpflaster führenden Schlussanstieg knapp vor dem Franzosen Jordan Jegat (TotalEnrgies) durch.
Mit zwei Sekunden Rückstand wurde der US-Amerikaner Brandon McNulty (UAE – Emirates – XRG) Dritter vor seinem ecuadorianischen Teamkollegen Jhonatan Narvaez und Marco Brenner (Tudor), der nach einer formidablen Vorstellung zeitgleich mit dem UAE-Duo Rang fünf belegte ud damit bester deutscher Fahrer war. Eine Position dahinter folgte mit sechs Sekunden Rückstand sein Schweizer Teamkollege Marc Hirschi, der schon den Etappensieg vor Augen hatte, ehe er kurz vor dem Ziel noch gestellt wurde.
“Es war ein schweres Finale, jeder wusste, dass man bei einem frühen Antritt würde durchziehen müssen. Marc war wirklich gut und ziemlich stark. Es war schwierig, ihn zurückzuholen. Zum Glück hat Brandon den Sprint früh gestartet und ich konnte im letzten Moment an ihm vorbeiziehen“, sagte Skjelmose im Ziel-Interview, in dem er auch zugab: “Ich hatte mich nicht super gefühlt und sagte Toms (Skujins), er könne auf Sieg fahren. Er sagte aber ’Nein, nein, wir fahren für Dich‘. Er hat mich dann perfekt abgeliefert und ich musste es am Ende dann nur noch vollenden.“
Vor dem morgigen Zeitfahren führt Skjelmose die Geasmtwertung mit vier Sekunden Vorsprung auf Jegat an. McNulty (+0:08) ist Dritter vor den zeitgleichen Hirschi, Narvaez und Brenner, die jeweils zwölf Sekunden Rückstand aufweisen. Auftaktsieger Romain Grégoire (Groupama - FDJ) wurde im schweren Finale abgehängt und musste nach zwei Tagen das Gelbe Trikot abgeben.
Der Italiener Andrea Vendrame (Decathlon - AG2R La Mondiale) bleibt an der Spitze der Punktewertung, der Luxemburger Mil Morang (Nationalmannschaft) verteidigte das Bergtrikot. Skjelmose übernahm auch die Spitzenposition in der Nachwuchswertung, in der Brenner neuer Zweiter ist.
Eine vom Schweizer Silvan Dillier (Alpecin – Deceuninck) angeführte siebenköpfige Spitzengruppe fuhr sich auf schwerem und über fünf kategorisierte Anstiege führendem Terrain bis zu fünf Minuten heraus. Als es in die entscheidende Phase mit den drei Überquerungen des knapp drei Kilometer langen und gut neun Prozent steilen Niklosbierg ging, war aus dem Septett ein Quartett geworden.
Zugleicht sorgte eine Tempoverschärfung des Dänischen Meisters Sören Kragh Andersen (Lidl – Trek) im Feld mit dafür, dass der Abstand auf 1:30 Minuten sank und sich eine rund 15-köpfige Verfolgergruppe mit Brenner formierte – dagegen ohne das Gelbe Trikot, das im Feld festsaß.
An der zweiten Überquerung des teilweise über Kopfsteinpflaster führenden Niklosbierg ging Ben Healy (EF Education – EasyPost) aus dem Feld heraus in die Offensive und schloss so mit weiteren Fahrern die Lücke noch vor der Bergwertung. Erneut fehlte Grégoire und auch Healy musste seiner Anstrengung Tribut zollen - dafür war jedoch sein Teamkollege Richard Carapaz nun in der Verfolgergruppe dabei, in der UAE mit gleich fünf Fahrern um McNulty am stärksten vertreten war. Brenner wiederum hatte Verstärkung durch Hirschi und Mathys Rondel erhalten. Lidl – Trek hatte mit Kragh Andersen, Mattias Skjelmose und Toms Skujins ebenfalls ein Trio in der Gruppe platziert.
Das Streckenprofil der 3. Etappe der Luxemburg-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Doch Groupama – FDJ steckte nicht auf und hielt den Rückstand unter einer halben Minute, während an der Spitze Thomas Gachignard (Team TotalEnergies) seine Begleiter stehen ließ. Kurz darauf wurde aber auch der Franzose am Niklosbierg gestellt. Nun sorgte McNultys Teamkollege Rafal Majka für die Tempoarbeit und dünnte die Spitze auf nur noch rund neun Fahrer aus. Mit dabei war auch das Tudor-Duo Rondel und Brenner, wogegen Grégoires Rückstand 15 Kilometer vor dem Ziel auf rund eineinhalb Minuten angewachsen war.
Parallel dazu eröffnete Brenner mit seiner Attacke das Finale, in dem Hirschi abgehängt wurde, dann aber mit Narvaez und Berrade am Hinterrad knapp zehn Kilometer den Anschluss wieder schaffte. Rund drei Kilometer später zog der Schweizer davon. Majka jedoch hielt die Gruppe in Schlagdistanz, so dass Hirschi den einen Kilometer langen Schlussanstieg mit weniger als zehn Sekunden Vorsprung in Angriff nahm.
Dennoch hatte der Tudor-Profi den Etappensieg quasi schon vor Augen, als 150 Meter vor dem Ziel McNulty, Skjelmose und Jegat an Hirschi vorbeizogen, ehe der Däne antrat und sich knapp vor dem Franzosen und dem Gewinner des GP de Montréal durchsetzte. Hinter Narvaez kam Brenner nach einer beeindruckenden Vorstellung auf Position fünf über die Ziellinie.
Results powered by FirstCycling.com
21.09.2025McNulty sichert UAE in Luxemburg den Siege-Rekord(rsn) – Brandon McNulty hat mit dem Gesamterfolg bei der Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro) für den 86. Saisonsieg von UAE – Emirates – XRG gesorgt. Damit stellte die beste Mannschaft der Welt einen n
20.09.2025Hayter rast zum dritten Zeitfahrsieg in Folge, Politt Siebter (rsn) – Ethan Hayter (Soudal – Quick-Step) hat das Einzelzeitfahren der Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro) gewonnen und damit seinen dritten Saisonsieg gefeiert – alle gelangen ihm in seiner Spezialdis
18.09.2025Kockelmann kocht beim Heimspiel die WorldTour-Sprinter ab(rsn) – Mathieu Kockelmann (Lotto Development) hat auf der 2. Etappe der Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro) die Sprinter der WorldTour-Teams düpiert und die heimischen Fans jubeln lassen. Der 21-jährige
17.09.2025Grégoire bezwingt im Bergaufsprint van den Berg und Hirschi (rsn) – Romain Grégoire (Groupama – FDJ) hat seine bestechende Herbstform auch zum Auftakt der 85. Skoda Tour de Luxembourg (2.Pro) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der 22-jährige Franzose,
16.09.2025Große Namen, knackige Etappen: Heißer Kampf in Luxemburg(rsn) – Am Mittwoch fällt der Startschuss für die 85. Ausgabe der Tour de Luxembourg (2.Pro). Neben den früheren Triumphatoren Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) und Mattias Skjelmose (Lidl -
11.01.2026Im Stream: Deutsche Crossmeisterschaften in Bensheim (rsn) - Bei den Deutschen Crossmeisterschaften im südhessischen Bensheim werden am Sonntag die Elite-Rennen der Frauen und Männer im Livestream des Hessischen Rundfunks zu sehen sein sein – das de
10.01.2026Eike Behrens holt sich in Bensheim U23-Titel im Cross (rsn) – Eike Behrens (Stevens) hat sich bei den Deutschen Crossmeisterschaften im südhessischen Bensheim mit einem souveränen Auftritt den U23-Titel gesichert. Der jüngere Bruder des früheren U2
10.01.2026Trotz schwachem Start: Norbert Riberolle Belgische Crossmeisterin (rsn) – Marion Norbert Riberolle (Crelan – Corendon) hat bei den Belgischen Crossmeisterschaften ihren Titel im Eliterennen der Frauen verteidigt. Die 27-Jährige, die in dieser Saison bereits die
10.01.2026Zeitung: Evenepoel nimmt die UAE Tour in sein Programm (rsn) – Frühe Planänderung bei Remco Evenepoel)? Der neue Start von Red Bull – Bora – hansgrohe hat die UAE Tour (16. – 22. Februar) noch in sein Programm genommen. Ursprünglich stand für
10.01.2026Nach Visma-Vertragsangebot: Jorgenson zögerte monatelang (rsn) – Matteo Jorgenson hat gezögert, als er zu Beginn des vergangenen Jahres von Visma - Lease a Bike ein ebenso attraktives wie langfristiges Vertragsangebot erhalten hatte. Wie der 26-jährige
10.01.2026Jakobsen vor dem nächsten Neuanfang (rsn) - Nach zwei enttäuschenden Jahren bei Picnic - PostNL hofft Fabio Jakobsen im Vertragsjahr endlich wieder an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können. In seiner Zeit bei Quick-Step gela
10.01.2026Wohin geht es in der Ära nach Madiot? (rsn) – In Frankreich endet eine Ära. Marc Madiot, der 1997 das Team Francaise des Jeux gründete und seitdem als Manager die Geschicke der Equipe leitete, wird zum April des Jahres aus dem aktiven
10.01.2026Bei Autounfall: Soudal – Quick-Step hilft (rsn) - Als Unfallhelfer in Aktion traten die sich derzeit im spanischen Calpe auf die Saison 2026 vorbereitenden Profis von Soudal – Quick-Step. Wie das belgische Team in den Sozialen Medien schri
10.01.2026Diese WorldTour-Profis haben noch keinen Vertrag für die Saison 2026 (rsn) – Das neue Jahr hat begonnen, doch noch immer stehen einige WorldTour-Profis ohne neuen Vertrag da. Nicht alle Fahrer, die 2025 noch in der Elite-Liga des Radsports angestellt waren, werden in
10.01.2026Ries beendet mit 27 seine Profikarriere (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
10.01.2026Verschneite Querfeldein-Titelkämpfe in Bensheim (rsn) – Am kommenden Wochenende werden im südhessischen Bensheim die Deutschen Meisterschaften im Cross ausgetragen. Wie schon 2018 finden die Titelkämpfe rund um den Bikepark am Berliner Ring im
09.01.2026SD Worx verabschiedet sich für 2026 von Grand-Tour-Ambitionen (rsn) – Understatement oder neue Realittät? Danny Stam, Sportdirektor von SD Worx – Protime, hat bei der Präsentation des Teams in Antwerpen angekündigt, dass ein Grand-Tour-Sieg in der kommend