Vorschau 9. Cadel Evans Great Ocean Road Race

Gelingt Pithie im Red-Bull-Trikot die Titelverteidigung?

Foto zu dem Text "Gelingt Pithie im Red-Bull-Trikot die Titelverteidigung?"
Szene des Cadel Evans Great Ocean Road Race 2024 | Foto: Cor Vos

01.02.2025  |  (rsn) – Eine Woche nach dem Ende der Tour Down Under (2.UWT) findet das Australien-Abenteuer der Radprofis beim Cadel Evanns Great Ocean Road Race (1.UWT) seinen Abschluss. 

Das nach dem ehemaligen Tour-de-France-Gewinner Cadel Evans benannte und erstmals 2015 ausgetragene Rennen bietet Sprintern wie Ausreißern gleichermaßen Chancen, die auch schon zwei deutsche Profis nutzen konnten: 2017 holte sich Nikias Arndt in Geelong den Sieg im Sprint einer rund 20-köpfigen Spitzengruppe, vor zwei Jahren triumphierte an gleicher Stelle Marius Mayrhofer aus einer ähnlich großen Gruppe heraus.

Auch die 9. Ausgabe des ersten WorldTour-Eintagesrennens der Saison wird ein vergleichsweise kleines Feld in Angriff nehmen: Am Start stehen siebenköpfige Aufgebote von zwölf WorldTour-Teams, des Zweitdivisionärs Israel – Premier Tech sowie einer australischen Nationalmannschaft.

Die Favoriten:

Die Startnummer 1 trägt Vorjahressieger Laurence Pithie, der nur zu gerne den  ersten Sieg im Trikot seines neuen Teams Red Bull – Bora – hansgrohe feiern würde. Der Neuseeländer konnte zwar bei der Tour Down Under keine Akzente setzen, gehört aber in Geelong ebenso zum Favoritenkreis wie seine Teamkollegen Finn Fisher-Black und Danny van Poppel, der Vorjahresvierte Corbin Strong (Israel – Premier Tech) sowie die weiteren Sprinter Bryan Coquard (Cofidis), Natnael Tesfatsion (Movistar / Zweiter des Vorjahres) und Tobias Lund Andresen (Picnic – PostNL), zuletzt Gewinner der Surf Coast Classic (1.1). 

Für den dreimaligen Down-Under-Etappengewinner Sam Welsford (Red Bull – Bora – hansgrohe) dürfte das Finale dagegen zu schwer sein, ebenso wie für Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek), einer von nur drei deutschen Teilnehmern.

Deutlich bessere Chancen ausrechnen darf sich dagegen der Vorjahresdritte Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty), der zu den aussichtsreichen Puncheuren zählt. Gleiches gilt für den Schweizer Mauro Schmid (Jayco – AlUla) und den Spanier Javier Romo (Movistar), der bei der Tour Down Under ebenfalls eine Etappe gewinnen konnte. Dagegen fehlt Down-Under-Gesamtsieger Jhonatan Narvaez, dessen UAE-Team bereits die Heimreise angetreten hat.

Die Strecke:

Wie das Frauenrennen, so führt auch das der Männer zunächst über eine rund 110 Kilometer lange Schleife durch den Bundesstaat Victoria, der dann aber vier statt wie bei den Frauen zwei lokale Runden zu je 21 Kilometern folgen. Dabei muss gut zehn Kilometer vor der Ziellinie jeweils der nur gut einen Kilometer lange, aber mehr als neun Prozent steile Challambra Crescent gemeistert werden.

Es folgt noch die 400 Meter lange und fast zehn Prozent steile Rampe in der Melville Avenue, von der aus es hinab in den Hafen von Geelong geht, wo das Rennen nach 183,8 Kilometern endet.

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