Fünfeinhalb Jahre nach positivem EPO-Test

Sicot zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

Von Felix Mattis

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Marion Sicot bei der Flandern-Rundfahrt 2019. | Foto: Cor Vos

25.01.2025  |  (rsn) – Marion Sicot ist von einem Gericht in Montargis wegen des Imports und Besitzes von Dopingsubstanze zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 5.000 Euron verurteilt worden.

Die 32-Jährige, die bei den Französischen Meisterschaften im Jahr 2019 positiv auf EPO getestet und nach einem Geständnis zunächst für zwei Jahre gesperrt worden war, was später auf vier Jahre verlängert wurde, hatte schon zu Beginn der Gerichtsverhandlungen im November erklärt: "Ich bin nicht gut gefahren und hatte kein Selbstvertrauen. Um das Level zu erreichen, das ich wollte, habe ich dann den leichten Weg gewählt." Neben EPO-Doping hatte Sicot auch die Einnahme von Clenbuterol eingeräumt.

Für ihre Dopingvergehen an sich wurde sie in Frankreich nicht strafrechtlich verfolgt. Dort ist lediglich der Handel und Besitz von Dopingsubstanzen verboten. Deshalb wurde Sicot dafür verurteilt, während das Dopingvergehen an sich lediglich die sportrechtliche Strafe der vierjährigen Sperre zur Folge hatte.

Neben Sicot wurde auch ein ehemalige Amateur-Radsportler zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Dabei handelt es sich um einen Freund von Sicot, der nicht nur wegen Handel und Besitz, sondern auch noch für die Verabreichung der Dopingmittel angeklagt war und deshalb eine höhere Geldstrafe erhielt.

Außerdem wurde in Montargis auch ein 51-jähriger Arzt verurteilt, der illegal Rezepte ausgestellt hatte. Seine Geldstrafe beträgt 20.000 Euro und auch er bekam eine Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung. Außerdem wurde der Arzt für sechs Monate von seinem Beruf suspendiert.

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