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06.12.2024 | (rsn) – Nur 29 Renntage: Die Saison 2024 war für Michael Gogl (Alpecin – Deceuninck) eine kurze. Eine alte Verletzung plagte den Österreicher so sehr, dass er fast das halbe Jahr ausfiel. 2022 war er in einen schweren Sturz bei der Tour de France verwickelt und aus dem Beckenbruch von damals entwickelte sich eine Instabilität im Körper, die aufs Knie des 31-Jährigen drückte.
“Es waren Knieprobleme, weshalb ich früh bei Tirreno-Adriatico ausgestiegen bin. Eigentlich dachten wir, wir bekommen das schnell in den Griff, aber das war überhaupt nicht so“, erzählte Gogl gegenüber von radsport-news.com. Anstatt einer kleinen Pause vor den Klassikern fiel der Österreicher für vier Monate komplett aus, nachdem seine Saison erst kurz vorher beim Omloop Het Nieuwsblad begonnen hatte.
“Die Verletzung hat mich viel Zeit gekostet, dementsprechend schwierig war das ganze Jahr und viele Highlights waren nicht dabei“, blickte Gogl zurück, der erst wieder bei der Tour of Austria im Juli ins Renngeschehen einstieg.
Die Knieverletzung selbst, die den Ausfall auslöste, war noch eine Folge seines Sturzes bei der Tour 2022, wo er auf der 5. Etappe auf einer der Kopfsteinpflasterpassagen zu Boden ging, nachdem die vor ihm fahrenden Danny van Poppel und Daniel Oss mit einer Zuschauerin kollidiert waren.
Michael Gogl (links) mit Teamkollege Jasper Philipsen beim Training vor dem Openingsweekend Ende Februar. | Foto: Cor Vos
“Das Problem war zwar schon ausgeheilt, ist aber wiedergekommen“, so Gogl, der gemeinsam mit dem Triathlon-Olympiateilnehmer Andreas Giglmayr, der nun als Bike-Fitter und Physiotherapeut aktiv ist, an seiner Schmerzstelle arbeitete. “Er war eine große Hilfe und ich hoffe, dass wir jetzt im Winter das Problem beseitigt haben“, fügte er an.
Vertraglich befand sich der Österreicher in einem wichtigen Jahr, denn sein Kontrakt mit Alpecin – Deceuninck lief Ende 2024 aus. Das machte das lange Zusehen von zu Hause aus nicht leichter. Außerdem konnte er sich durch die Zwangspause auch nicht den Traum erfüllen, gemeinsam mit seiner Frau Susanne, einer Leichtathletin, den Traum von gemeinsamen Olympischen Spielen in Paris zu erfüllen. Zumindest mit beiden als aktiven Athleten dabei.
Erst im August gelang Gogl wieder ein Ergebnis, als er Gesamtsechster der Dänemark-Rundfahrt wurde. “Da hat das Rennfahren dann wieder Spaß gemacht. Es war für mich echt wichtig, dass ich nach dem schwierigen Frühjahr wieder ein Resultat erzielen konnte“, bilanzierte er. Seinen Vertrag bei seinem belgischen Arbeitgeber bekam er dann auch verlängert, seine Saison schloss er mit Einsätzen bei zahlreichen Eintagesrennen im Herbst ab.
Michael Gogl beim Bretagne Classic im August in Frankreich. | Foto: Cor Vos
“Jetzt freue ich mich schon auf 2025 und hoffe, dass es natürlich wieder zu den Klassikern geht im Frühjahr“, blickte Gogl voraus, dessen große sportliche Liebe die hektischen Rennen in Belgien sind: “Auf jeden Fall bin ich hochmotiviert, aber an der Motivation scheitert es bei mir eh selten.“
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