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06.11.2024 | (rsn) – Erst spät schien sich Matteo Badilatti (Q36.5 Pro Cycling) für eine Karriere als Radprofi entschieden zu haben. Zunächst war es der Langlaufsport, der ihn begeisterte, bis sich 2018 die Chance eröffnete, für die Israel Cycling Academy zu fahren. 2020 stieg er mit der Mannschaft in die WorldTour auf, über Groupama-FDJ führte ihn sein Weg nun zum Schweizer Zweitdivisionär.
Der mittlerweile 32-Jährige gilt als starker Kletterer, der 2024 seine Fähigkeiten aber nur zu selten in ein Ergebnis ummünzen konnte. Seinen Saisonauftakt bei der Antalya-Rundfahrt beendete er auf Rang 17, bei der einzigen Bergankunft wurde er Sechster.
Bei den folgenden Rennen wie Mailand-Turin, Settimana Coppi e Bartali oder im Baskenland konnte er sich abseits von Helferdiensten wenig in Szene setzen. Auch bei der Romandie-Rundfahrt stand er im Einsatz für den Spanier David de la Cruz, der sich in die Top 15 fahren konnte. Bei Eschborn-Frankfurt zählte Badilatti zu den aktivsten Fahrern des Tages, versuchte die große Spitzengruppe an den Anstiegen immer wieder zu verkleinern, doch auf dem Weg in die Finanzmetropole Hessens rollte alles wieder zusammen und es kam zum Sprint.
In Ungarn kratzte der Schweizer dann als Elfter an den Top Ten der Gesamtwertung und die gute Form konnte er in die Tour de Suisse mitnehmen, wo Badilatti als 15. der beste Schweizer in der Gesamtwertung wurde - exakt einen Platz hinter seinem Teamkollegen de la Cruz.
Die zweite Saisonhälfte bot kaum mehr Highlights für den 32-Jährigen, der sowohl bei der Sibiu-Rundfahrt in Rumänien als auch bei der Czech Tour unter den Erwartungen blieb. Über die Burgos-Rundfahrt ging es für ihn dann zu einigen Eintagesrennen in Italien, wo er beim Giro della Toscana zu den Ausreißern des Tages gehörte. Seine letzte Rundfahrt der Saison, das CRO Race, beendete er vorzeitig.
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