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07.07.2024 | Die 9. Etappe der 111. Tour de France endete für den Deutschen John Degenkolb (dsm-firmenich - PostNL) mit viel Pech. Ausgerechnet ein Nagel verhinderte, auf der 199 Kilometer langen Etappe mit 14 schwierigen Schotterpassagen, die Möglichkeit auf das erhoffte Spitzenergebnis. Besser erging es Anthony Turgis (TotalEnergies) auf den "Weißen Wegen" rund um Troyes, das sowohl Start- und Zielort der sonntägigen Etappe war. Er sorgte vor Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers) und Derek Gee (Israel – Premier Tech) für den bereits dritten Etappenerfolg der Grand Nation bei der diesjährigen Tour de France. Für den 35-jährigen Deutschen reichte es am Ende mit einem Rückstand von 11:42 Minuten nur für den enttäuschenden 102. Platz.
"Es ist auf Schotter eine Wunderkiste, bei Kopfsteinpflaster weiß ich, wo ich Grip habe und wo nicht. Das ist hier anders. Ich musste bergauf sogar zweimal absteigen und laufen, da ging natürlich eine große Lücke auf. Als ich dann ins Rennen hineingefunden habe und gut dabei war, kam der Defekt. Da war der Tag dann gelaufen, bitter. C’est la vie", erklärte der Sieger von Paris-Roubaix 2015 nach der Etappe.
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John Degenkolb und Teamkollege Nils Eekhoff rollen zum Start in Troyes| Foto: Cor Vos
Von radsport-news.com erfuhr er im Ziel, dass ausgerechnet ein 1,5 Zentimeter langer Nagel und nicht einer der millionen spitzen Steine den Platten ausgelöst hatte. Gegen so viel Pech konnten auch 30 Millimeter breite Reifen mit Pannenschutz nichts ausrichten. Dazu kam noch, dass er sich vom neutralen Materialwagen versorgen lassen musste. "In dem Moment mit dem neutralen Fahrzeug einen Radwechsel zu machen, ist auch kein Spaß, wenn das eigene Teamfahrzeug sofort da ist, kann man mit einer Flasche und der Teamunterstützung noch auf Speed gebracht werden. Dann hat man vielleicht noch irgendeine Möglichkeit, wieder ans Feld heranzukommen. So war es leider aussichtslos", schilderte der Touretappensieger von 2018 die Situation.
John Degenkolb mit seinen Kindern vor dem Start| Foto: Cor Vos
Zu den Bedingungen auf den Schotterpassagen führte er noch weiter aus: "Es war schon nicht einfach und ziemlich grenzwertig auf dem Schotter, weil die Bedingungen nicht gleichmäßig waren. Manchmal gab es auf der linken Seite ganz tiefen Schotter und rechts hatte man gut Grip. Das hat oft sehr gewechselt und hat das Ganze nicht einfacher gemacht.“
Ein Nagel im Reifen stoppte Degenkolb auf der 9. Etappe| Foto: Cor Vos
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