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21.07.2024 | (rsn) – Aufgrund der Olympischen Spiele von Paris wird die französische Hauptstadt erstmals nicht Zielort der Tour de France sein. Stattdessen wird das große Finale in Nizza ausgetragen, wo zum Abschluss der 111. Ausgabe ein schweres Zeitfahren ansteht.
Dabei werden Erinnerungen an das Herzschlagfinale vor 35 Jahren wach, als Laurent Fignon und Greg LeMond nur durch Sekunden getrennt das Zeitfahren auf der Champs Élysées in Angriff nahmen. Der Franzose startete damals auf einem klassischen Straßenrad im Gelben Trikot als letzter Fahrer. LeMond dagegen setzte auf einen Triathlonlenker und einen speziellen Zeitfahrhelm und verdrängte Fignon tatsächlich noch um ganze acht Sekunden von der Spitze der Gesamtwertung. Diesmal jedoch sind die Verhältnisse schon vor der Schlussetappe klar.
Verlief der abschließende Kampf gegen die Uhr bei der Tour 1989 über flaches Terrain, so haben es die finalen 33,7 Kilometer dieser Frankreich-Rundfahrt nochmals richtig in sich. Von Monaco aus führt die Strecke über La Turbie (2. Kat. / 8,1 km) und den Col d'Eze wieder hinab nach Nizza. Die beiden Anstiege sind anspruchsvoll, der letzte Kilometer des Col d'Eze etwa weist über zehn Prozent Steigung auf.
Die Streckenkarte der 21. Etappe | Grafik: ASO
Von dort aus geht es die letzten 14 Kilometer hinab nach Nizza zur berühmten Promenade des Anglais. Allerdings wartet noch eine Schleife, ehe das Ziel am Place Massena erreicht sein wird, wo 2020 die Teampräsentation der Tour de France stattfand. Hier wird sich für Tadej Pogacar (UEA Team Emirates) ein Kreis schließen, schließlich startete der Slowene damals in seine erste Tour, die er nach einem spannenden Finale vor seinem Landsmann Primoz Roglic für sich entscheiden konnte. Am Sonntag sollte er aller Voeraussicht nach seinen dritten Geasmtsieg feiern.
Sprintwertung:
-
Bergwertungen:
KM 11,2: La Turbie (2. Kat., 8,1 km bei 5,7 %)
Das Streckenprofil der 21. Etappe | Grafik: ASO
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