UAE-Tour-Team “macht mir selbst ein bisschen Angst“

Pogacar: “Vingegaard wird in guter Verfassung starten“

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Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gewann im Mai den 107. Giro d´Italia und peilt nun den Toursieg an. | Foto: Cor Vos

04.06.2024  |  (rsn) – Auch wenn noch nicht bestätigt ist, dass Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) nach seinem schweren Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt zur 111. Tour de France wird antreten können, geht Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) davon aus, dass der Däne rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt in Form kommen wird.

“Er konnte nach der Entlassung aus dem Krankenhaus recht schnell wieder Rad fahren. Wenn er sich wieder wohl auf dem Rad fühlt, denke ich, dass er in guter Verfassung starten kann“, sagte der Giro-Sieger im Podcast 'Watts Occurring' von Geraint Thomas und Luke Rowe (beide Ineos Grenadiers). “Er muss sein Renngewicht erreichen, aber ich glaube nicht, dass das ein Problem darstellt“, so Pogacar über Vingegaard, dem er sich nach seinen Toursiegen 2021 und 2022 in den beiden vergangenen Jahren jeweils geschlagen geben musste.

Der Slowene hat aber nicht nur den Titelverteidiger auf seiner Rechnung, sondern auch Bora-hansgrohe-Kapitän Primoz Roglic und Zeitfahrweltmeister Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step), der sein Debüt bei der Frankreich-Rundfahrt geben wird. “Es ist schön, Remco endlich bei der Tour zu sehen. Als er (im Jahr 2022, d. Red.) Weltmeister wurde, dachte ich: ‘Shit, du musst die Tour fahren‘. Aber er hat es nicht getan.“

Während er davon ausgeht, dass Evenepoel gleich zum Tourstart in Italien versuchen wird, einen Unterschied herauszufahren, Roglic sich aber auf die letzten Tage fokussieren wird, ist sich Pogacar noch nicht sicher, wie er selber das Rennen angehen wird. “Es ist ein schwerer Beginn, aber ich habe noch nicht wirklich darüber nachgedacht. Wir waren letztes Jahr in Bilbao sehr aggressiv, aber dann gab es vielleicht einen kleinen Bumerang-Effekt“, sagte der 25-Jährige, der sich nach seinem Sturz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich allerdings nicht optimal auf die Tour vorbereiten konnte. “Die Form war damals auch nicht so toll“, sagte er nun.

An seiner ausgezeichneten Verfassung sollte diesmal kein Zweifel bestehen. Nachdem er sich mit fast zehn Minuten Vorsprung gleich bei seinem Giro-Debüt das Rosa Trikot gesichert hatte, legte Pogacar eine kurze Erholungspause ein, um sich seit dieser Woche im Höhentrainingslager in Isola 2000 für die Tour in Form zu bringen. Dort wird er auf das wohl stärkste Team im Feld bauen können, nachdem in den vergangenen Jahren stets die Helferriege als relativer Schwachpunkt ausgemacht worden war.

Zum UAE-Aufgebot gehören diesmal der Vorjahresdritte Adam Yates, Juan Ayuso, Joao Almeida, Marc Soler, Pavel Sivakov, Tim Wellens und Nils Politt, wie Sivakov seit dieser Saison neu im Team. “Yates ist meine rechte Hand, Ayuso und Almeida werden Edelhelfer in den Bergen sein. Soler und Sivakov sind die großen Jungs für die Berge, die auch im Flachen etwas drauf haben. Und dann gibt es noch Wellens und Politt“, listete Pogacar die Rollenverteilung auf und fügte angesichts der Stärke seines Teams lachend hinzu: “Es macht mir selbst ein bisschen Angst!“

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