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05.05.2023 | (rsn) – Für viele Grand-Tour-Debütanten heißt es: Erfahrungen sammeln und lernen, lernen, lernen. Dieses Motto gilt nicht für Michel Heßmann (Jumbo – Visma). Der 22-jährige Freiburger ist ab Samstag bei seiner ersten großen Rundfahrt gleich als Helfer von Primoz Roglic vorgesehen. Der Slowene ist gemeinsam mit Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) der Top-Favorit des 106. Giro d'Italia und will bei seinem dritten Start erstmals das Rosa Trikot gewinnen.
"Ich bin nicht nur da, um Erfahrungen zu sammeln. Mit Primoz als Kapitän habe ich eine gewisse Rolle. Das Team vertraut in meine Fähigkeiten, das muss ich jetzt auch zeigen. So habe ich natürlich schon viel mehr Druck, als wenn ich einfach nur mitfahren würde“, erklärte Heßmann gegenüber radsport-news.com.
Um sich für seine "größte Herausforderung seiner Karriere“ in Form zu bringen, absolvierte Heßmann im April ein Höhentrainingslager auf Teneriffa. Von dort ging es direkt zum Ardennenklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, ehe er die letzten zehn Tage zu Hause verbrachte.
Heßmann kommt so zwar nur einen Renntag in den letzten sechs Wochen, aber auch ohne den direkten Vergleich mit der Konkurrenz ist sich der einzige Deutsche bei Jumbo – Visma sicher, dass er in sehr guter Verfassung antreten wird. "Ich bin im Trainingslager Werte gefahren, die ich zuvor noch nie gefahren bin. Die Form ist auf jeden Fall super. Wie die Beine letztlich sein werden, das gilt es nun herauszufinden“, meinte er.
Giro-Debütant Michel Heßmann (Jumbo – Visma, li.) auf der Bühne der Teampräsentation. | Foto: Cor Vos
Auf die Frage, ob er vor seiner Grand-Tour-Premiere eher Nervosität, Vorfreude oder Respekt empfinde, antwortete Heßmann: "Alles zusammen. Es ist einfach überwältigend, was da auf mich zukommt. Es ist auch ein Gefühl von Ehrfurcht.“
Auf seinen Kapitän Roglic hält der gebürtige Münsteraner große Stücke und traut Roglic den Giro-Sieg zu. "Primoz hat die Erfahrung, die Ruhe. Er war schon oft in dieser Situation mit starken Konkurrenten und knappen Zeitabständen. Das ist ein großer Vorteil“, so Heßmann mit Blick auf das zu erwartende Duell mit Weltmeister Evenepoel. Zudem bringe Jumbo – Visma die auf dem Papier die "etwas stärkere Mannschaft“ an den Start.
Daran ändere auch nichts, dass die Teamleitung wegen Corona-Fällen kurzfristig einige personelle Änderungen vornehmen musste. So werden die erkrankten Robert Gesink und Tobias Foss durch Rohan Dennis und Sam Oomen ersetzt. Der Niederländer ist sogar der zweite Ersatz im Aufgebot, nachdem sein Landsmann Jos van Emden ebenfalls positiv getestet worden war.
Heßmann sieht durch die erzwungenen Personalrochaden allerdings keine Probleme auf sein Team zukommen. "Mit Rohan Dennis haben wir einen guten Ersatz für Tobias Foss. Klar, dadurch dass Sam Oomen für Robert Gesink reinkommt, müssen wir uns etwas anders positionieren, da Sam ein anderer Fahrertyp ist als Robert. Aber ganz ehrlich: Unser Team ist immer noch richtig stark und ich denke nicht, dass sich dadurch unser Rennen großartig verändern wird“, so der junge Deutsche selbstbewusst.
Jumbo – Visma ist beim 106. Giro d’Italia ganz auf Kapitän Primoz Roglic (li.) ausgerichtet. | Foto: Cor Vos
Sein eigenes Betätigungsfeld dagegen wird unverändert bleiben. Heßmann soll vor allem im Flachen das Rennen kontrollieren, Roglic in Position fahren und auf mittelschweren Bergetappen so lange wie möglich zu helfen. "Vielleicht soll ich aber auch mal aus taktischen Gründen in eine Gruppe“, fügte er an.
Zwischen Roglic und Evenepoel erwartet Heßmann ein enges Duell. "Die beiden sind einfach so unglaublich stark“, sagte er. Da Nuancen über den Ausgang der Italien-Rundfahrt entscheiden könnten, wäre es aber kein Weltuntergang, wenn es nicht mit dem Gesamtsieg klappen würde. "Wenn wir alles richtig machen und Primoz wird nachher Zweiter oder Dritter, dann sind wir trotzdem zufrieden. Aber natürlich ist das Ziel, Remco zu schlagen. Ich bin da optimistisch, habe aber großen Respekt vor der Konkurrenz. Letztlich kann aktuell keine Seite sagen, dass sie näher am Sieg ist“, schloss Heßmann.
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