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17.07.2022 | (rsn) - Wir sammeln für Sie nach jeder Etappe der 109. Tour de France die ersten Kommentare der Protagonisten, die Sie kurz nach dem Zieleinlauf hier nachlesen können.
Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck / Etappengewinner): “Einfach unglaublich, ich wusste bisher nur, wie es sich anfühlt, bei der Tour zu verlieren. Ich war schon so oft nahe dran am Sieg. Dass es heute dann endlich geklappt hat, das ist unfassbar. Ich kannte das Finale noch vom letzten Jahr und wusste, dass ich vor der letzten Kurve noch ein paar Positionen gutmachen musste, denn von da war es dann nicht mehr weit bis ins Ziel. Wir gehen so viele Dinge durch den Kopf...ich will jetzt nicht im TV weinen... Wir haben sehr hart gearbeitet und ich bin froh, dass wir es heute umsetzen konnten. Wir mussten jetzt bis zur 15. Etappe warten, aber im Team hat jeder daran geglaubt, dass wir noch eine Etappe holen würden.“
Wout Van Aert (Jumbo – Visma / Etappenzweiter / Grünes Trikot): “Ich habe attackiert und gehofft, dass eine große Fluchtgruppe entstehen würde. Ich bin lieber vorne, als mit dem Feld hinterher zu jagen. Wir waren dann zu dritt vorne. Da mein Radio kaputt war, habe ich keine Anweisungen aus dem Auto oder Informationen erhalten, wie das Rennen läuft. Bis das Teamfahrzeug unsere Gruppe erreichte, wusste ich nicht, was ich tun sollte. Angesichts der Situation war es das Klügste, auf das Feld zu warten. Natürlich verändert es unsere Tour de France, wenn zwei Teamkollegen ausfallen. Heute hatten wir viel Pech. Aber wir waren ein starkes Team und werden auch weiterhin ein starkes Team sein.“
Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma / Gelbes Trikot): “Ich bin gestürzt, aber ich bin ok, habe nur Hautabschürfungen. Tiesj Benoot ist heftiger gestürzt als ich, aber ich denke, er ist auch ok. Das schlimmste heute ist, dass ich mit Roglic und Kruijswijk zwei wichtige Helfer verloren hat. Das war ein wirklich schlechter Tag für uns. Wir kämpfen aber weiter.“
Simon Geschke (Cofidis / Bergtrikot): “Ich habe heute versucht, so viel Kraft wie möglich zu sparen, vor allem nach dem harten Tag in der Spitzengruppe gestern. Ich bin dankbar für den Ruhetag morgen. Da kann ich mir vor den Pyrenäen nochmal ein bisschen Frische holen. Dieses Jahr läuft wirklich gut. Schon im Frühjahr hatte ich ein paar gute Ergebnisse, zum Beispiel bei der Tour de Romandie. Danach war der Formaufbau ganz auf die Tour ausgerichtet. Ich war nie krank oder verletzt. Manchmal hast du einfach ein gutes Jahr, ich freue mich, dass es diesmal so ist.“
Dylan Groenewegen (BikeExchange – Jayco / Etappensechster): “Dank meiner Teamkollegen bin ich heute überhaupt erst zum Sprinten gekommen. Ich war dann aber komplett am Arsch, wie jeder andere auch. Da ist man dann auch etwas auf Glück angewiesen. Man hat heute wieder gesehen, dass das Team viel Vertrauen in mich hat.
Kristian Sbaragli (Alpecin – Deceuninck): “Unglaublich, wir haben jetzt zwei Wochen auf diesen Sieg hingearbeitet, hatten auch viel Pech. Heute war es ein langer, heißer Tag. Wir haben gemeinsam mit Trek die Verantwortung übernommen. Fantastisch, dass wir jetzt mit Jasper den Sieg holen konnten. Gestern haben wir so viele Körner gespart wie möglich und für heute hatten wir nur ein Ziel: einen Sprint herbeizuführen. Jasper ist einer der stärksten Sprinter der Welt, das hat er heute allen gezeigt. Als Mathieu van der Poel wegen seiner körperlichen Probleme aussteigen musste, war das ein sehr trauriger Moment. Ab da lastete alles auf Jaspers Schultern. Aber er ist einfach sehr, sehr stark.“
Benjamin Thomas (Cofidis / Ausreißer): “Ich habe alles gegeben, aber das Feld hat uns nicht wirklich weggelassen. Alexis Gougeard hat mit mir gemeinsam eine tolle Show geboten, leider haben wir dafür keine Belohnung bekommen. Es haben letztlich nur ein paar Sekunden gefehlt, aber das Feld war zu organisiert. So fünf Kilometer vor dem Ziel dachte ich: Vielleicht ist der Etappensieg drin. Aber ohne Gougeard war es da vorne dann richtig hart, ich bin jetzt auch richtig im Eimer. Ich habe wirklich alles versucht, aber es sollte einfach nicht sein.“
Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe): “Wir haben heute für acht Fahrer 150 Flaschen benötigt. Es war unsere Absicht, es am Ende zusammenzuhalten und Danny van Poppel die Möglichkeit zu geben, um den Sieg mitzusprinten. Das hat leider nicht geklappt, aber wir haben das Bestmögliche unternommen. Insgesamt sind wir zufrieden mit unserer Fahrweise, würden es aber gerne auch in ein Ergebnis ummünzen. Das hat leider noch nicht geklappt. Wir können uns aber zumindest nicht vorwerfen, dass wir uns nur im Feld versteckt haben.“
Christian Pömer (Bora – hansgrohe / Sportdirektor): “Wir haben heute mit einer Spitzengruppe gerechnet und es war das erklärte Ziel, Nils in der Spitzengruppe zu haben. Er hat das gut umgesetzt, aber leider Gottes war dann Van Aert mit dabei und außer Honoré sonst niemand. Schade, dass die Spitzengruppe nicht größer war und auch nicht größer wurde. Wir haben Nils dann gestoppt und er hat sich im Feld nützlich gemacht und seine Kräfte für einen weiteren Angriff in der letzten Woche gespart.“
Nils Politt (Bora – hansgrohe / Kämpferischster Fahrer): “Ich habe gehofft, dass noch mehr Begleiter mit dabei sein würden, aber für drei Mann war das natürlich viel zu schwer. Dann hat sich Wout auch noch zurückfallen lassen und ab da war es unmöglich. Ich hatte mir überlegt, das auch zu machen, aber das sieht dann immer blöd aus. Wir sagten dann, dass wir nicht mehr pushen, um uns das Leben nicht noch schwerer zu machen.
Alexander Krieger (Alpecin – Deceuninck): “Jasper hat es perfekt gemacht. Es war gut, dass er im letzten Jahr hier schon nahe dran war (Dritter), deshalb hat er heute wohl gewonnen. Dieser Linksknick ist schon entscheidend, vor dem Linksknick darf man auf keinen Fall innen eingebaut sein. Am besten ist es, wenn man am Scheitelpunkt des Knicks die Führung übernimmt und links zumacht. Auf so einem Kurs ist Japser der Stärkste. Die Tour ist, gelinde gesagt, scheiße für Sprinter. Es gibt nicht viele Gelegenheiten, aber heute war eine. Wir wussten, das heute war eine der wenigen Chancen, die noch bleiben.
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