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16.05.2022 | (rsn) – Für das hoch gehandelte Team Bahrain Victorious lief auf der Blockhaus-Etappe des 105. Giro d’Italia längst nicht alles nach Plan. Mit Pello Bilbao, Santiago Buitrago und schließlich auch Mikel Landa landeten gleich drei Kletterspezialisten unterwegs auf dem Asphalt.
Dennoch konnte Bahrain Victorious am Ende des 191 Kilometer langen und mit mehr als 5.000 Höhenmetern gespickten neunten Teilstücks eine positive Bilanz ziehen, zumal Kapitän Landa an der Bergankunft um den Tagessieg kämpfte und im Gesamtklassement sechs Positionen gut machte.
“Ich war am Ende des Tages mit den Besten des Tages vorne, das ist ein gutes Zeichen“, sagte Landa, der zudem als einziger neben Romain Bardet (DSM) der Attacke von Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) folgen konnte, mit der Olympiasieger knapp fünf Kilometer vor dem Ziel das Finale einläutete.
Letztlich schlossen noch Jai Hindley (Bora – hansrgohe), Joao Almeida (UAE Team Emirates) und Domenico Pozzovivo (Intermarché – Wanty – Gobert) zum Trio auf, so dass es zum spektakulären Sprint am Blockhaus kam, den schließlich Hindley knapp vor Bardet, Carapaz und Landa für sich entscheiden konnte.
“Wir sind noch dabei und jetzt ist alles klarer, wir wissen, welche Fahrer stärker sind. Und es kommen ja noch mehr Etappen“, sagte der 32-jährige Spanier, dem im Gesamtklassement nur 29 Sekunden auf das Rosa Trikot fehlen, das sein Landsmann Juan Pedro Lopez (Trek – Segafredo) mit einem wahren Kraftakt ein weiteres Mal verteidigte.
Während Landa nach seinem Sturz offensichtlich ohne Blessuren ins Ziel kam, waren die Spuren bei seinem Teamkollegen Bilbao deutlich sichtbar. Der Spanier ging schon früh im Rennen ebenso wie andere Fahrer zu Boden, was sich an seinem zerfetzten Trikot ablesen ließ. Aber auch Bilbao kämpfte sich durch und wurde 1:08 Minuten hinter Hindley Zwölfter am Blockhaus.
“Wir wollten vorne mitmischen, aber im zweiten Anstieg des Tages gab es viele Probleme. Buitrago und ich stürzten ziemlich schwer, nachdem (Simon) Yates Platten hatte und dadurch eine unvorhergesehene Bewegung machte. Da Mikel später in einer Abfahrt auch noch stürzte, gab es einige Probleme, die wir im Tagesverlauf lösen mussten“, sagte der 32-Jährige, der im extrem schweren Schlussanstieg dann aber den Kontakt zur Favoritengruppe verlor.
“Ich wäre gerne noch länger an Mikels Seite geblieben, aber ich konnte ihm nicht helfen, so dass ich meinen Rhythmus gefahren bin“, sagte Bilbao, der nun hofft, mit Hilfe der Masseure und Ostheopathen nach dem zweiten Ruhetag “wieder bei 100 Prozent zu sein.“
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