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08.05.2022 | (rsn) - Rick Zabel (Israel – Premier Tech) hat seinem ersten Streich beim 105. Giro d'Italia einen weiteren hinzugefügt. Der Sprinter belegte in der einzigen Bergwertung der 3. Etappe den zweiten Platz und darf nun einen weiteren Tag das Blaue Trikot des Bergkönigs tragen – den Ätna hinauf!
Dabei wurde der Kölner tatkräftig von seinem Team unterstützt, das mithalf, die beiden Ausreißer des Tages rechtzeitig 27 Kilometer vor dem Ziel einzufangen und dann das Feld bis zum kurzen Anstieg der 4. Kategorie hinauf zur Abtei von Tihany 12 Kilometer vor dem Ziel zusammenzuhalten.
Rick Zabel feiert sein Bubenstück auf dem Giro-Podium: Diesmal gehört ihm das Blaue Trikot des Bergkönigs wirklich!| Foto: Cor Vos
Als Pascal Eenkhoorn (Jumbo - Visma) plötzlich attackierte, setzte sich Zabel an dessen Hinterrad und zog kurze Zeit später vorbei. Das war möglicherweise etwas zu früh, denn dem Niederländer gelang es zu kontern und sich die drei Bergpunkte vor Zabel zu sichern. Da er am Tag zuvor im Einzelzeitfahren von Budapest ebenfalls einen Bergpreis der 4. Kategorie vor Eenkhoorn gewonnen hatte, waren beide punktgleich. Zabel durfte aber das Maglia Azzura überstreifen, das er bis dahin nur stellvertretend für Giro-Spitzenreiter Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) getragen hatte. Auf Rang 69 der Gesamtwertung war er nämlich um sechs Plätze besser platziert als sein Konkurrent.
"Natürlich bin ich froh, das Blaue Trikot zu haben. Es hat mir Spaß gemacht, es heute zu tragen", erklärte Zabel in einem Statement seines Teams. "Ich habe gesehen, wie Pascal Eenkhoorn vor der Bergwertung lossprintete. Ich attackierte ebenfalls, um ihm zu folgen. Aber ich bin am Anstieg etwas zu früh gestartet und musste mich mit dem zweiten Platz zufriedengeben", schilderte er seinen zweiten Streich am Berg.
Zabel genoss die Fahrt im "Blauen".| Foto: Cor Vos
Zabel ist aber realistisch genug, seine Grenzen zu kennen. "Nach dem Ruhetag steht am Montag der Ätna auf dem Programm, also werde ich am Dienstag noch eine Etappe im Trikot genießen", meinte er augenzwinkernd, um dann gleich zu versprechen: "Für den weiteren Verlauf des Giro konzentriere ich mich aber auf meine Rolle im Sprintzug und darauf, mit Giacomo (Nizzolo) einen Etappensieg zu erringen."
Am Plattensee gelang das nicht. Nachdem Zabel sich mit Eenkhoorn um den Bergpreis duelliert hatte, lief das Finale nicht wie gewünscht: Nizzolo musste sich beim Sieg von Mark Cavendish (Quick-Step Alpha Vinyl) mit dem elften Platz begnügen. Sein Anfahrer kommentierte das mit den selbstkritischen Worten: "Ich bin von mir enttäuscht, da ich nicht in der Lage war, meinen Job für Nizzolo zu verrichten."
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