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29.11.2021 | (rsn) – Bei einem seiner großen Saisonziele konnte Michael Gogl (Qhubeka – NextHash) groß aufzeigen. Auf den weißen Straßen der Toskana erwischte der Österreicher beim Frühjahrsklassiker Strade Bianche einen absoluten Spitzentag und kämpfte mit der Weltklasse um den Sieg. Am Ende landete Gogl in Siena auf dem sechsten Rang, drei Sekunden hinter Vorjahressieger Wout Van Aert (Jumbo – Visma), der diesmal Vierter wurde.
Nach der großen Selektion auf den längeren Schottersektoren fand sich der Oberösterreicher, der das Rennen als eines seiner großen Jahresziele ausgegeben hatte, inmitten der Topfavoriten. Der spätere Sieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix), Weltmeister Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick Step), die Toursieger Egan Bernal (Ineos Grenadiers) und Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) sowie Van Aert und der britische Mountainbike-Olympiasieger Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers) waren seine Konkurrenten in dem packenden Finale.
Schon im Jahr zuvor landete Gogl in den Top Ten, doch diesmal kämpfte er sogar lange um einen möglichen Podestplatz mit. Damit stand das Rennen stellvertretend für seine weitere Entwicklung. Der fleißige Helfer, der seine Karriere auf der WorldTour bei Tinkoff und Trek – Segafredo begann, hat sich zu einem Klassikerspezialisten entwickelt. Mitverantwortlich dafür war auch sein Wechsel nach Südafrika zu Qhubeka, wo er erstmals auf eigene Rechnung fahren durfte.
"In den zwei Jahren jetzt habe ich mir den Hunger geholt, geil Radrennen zu fahren. Es machte wieder richtig Spaß und genau das Gefühl habe ich jetzt in die Vorbereitung für 2022 mitgenommen", schilderte Gogl gegenüber radsport-news.com. Denn 2022 wird der 28-Jährige Teamkollege von Überflieger van der Poel bei Alpecin – Fenix. "Das ist eines der besten Teams, die es zurzeit gibt", fügte er an.
"Ich weiß, dass ich definitiv das Level habe, mit den besten der Welt zu fahren. Nur muss ich es jetzt noch konstanter abrufen", blickte Gogl auf die kommenden beiden Jahre bei Alpecin - Fenix voraus. Vor allem mit seinem Frühjahr war er zufrieden. "Ich konnte meine Klasse zeigen, bei dem einen oder anderen Rennen. Leider fehlte manchmal einfach das Glück, dass du im Radsport brauchst", bilanzierte er.
Stürze beleidigen beide Knie im Sommer
Das Pech ereilte ihn beim zweiten Jahreshighlight, der Tour de France. Denn schon die Vorbereitung verlief nicht optimal für Gogl, der vor der Dauphiné einen Trainingssturz erlitt und die finale Vorbereitung auf die Tour vorzeitig beenden musste: "Mein rechtes Knie war stark beleidigt." Auch bei der Frankreich-Rundfahrt zählte er zu den vielen Sturzopfern der ersten zehn Tage, als es ihn in den Alpen auf einer Abfahrt erwischte. Nachdem die Probleme mit dem rechten Knie gerade vor der Tour noch ausgestanden waren, zwickte nun das linke Knie.
"Leider hat es sich dann entzündet und somit war die Tour nach zwölf Etappen vorzeitig für mich beendet", erzählte Gogl, der dann einen Monat später bei der Dänemark-Rundfahrt wieder ins Geschehen einstieg, um sich auf sein drittes großes Saisonziel vorzubereiten. Der in Linz lebende Radprofi hatte sich den 26. September dick im Kalender angestrichen, an dem das WM-Straßenrennen in Flandern stattfand.
An der Seite von van der Poel erhöhen sich auch die eigenen Chancen
"Ich habe den Fokus extrem auf dieses Rennen gelegt, am Ende wurde ich enttäuscht", so Gogl, der im hektischen Finale mit einem schleichenden Plattfuß chancenlos war und als 54. den Tag beendete. Mit dem sechsten Platz bei Strade Bianche sowie in der Gesamtwertung der stark besetzten Rundfahrt Etoile de Bessèges zu Jahresanfang konnte er aber einige starke Ergebnisse einfahren. Bei den Nationalen Meisterschaften belegte er zudem den fünften Rang im Straßenrennen.
"Für nächstes Jahr wird sich viel ändern, denn ich denke wir gehen immer als Mitfavoriten in die Rennen mit dem Superstar und auch den starken Sprintern", meinte Gogl, auf seine Aufgaben mit Alpecin – Fenix angesprochen. Denn vor allem bei den Klassikerrennen in Belgien feierte der Zweitdivisionär acht seiner 32 Saisonsiege und auch bei allen drei großen Landesrundfahrten gelang ihnen zumindest ein Tagessieg.
"Das Klassikerteam ist richtig stark, aber das benötigst du auch für diese Rennen. Jeder Fahrer, der im Finale noch dabei sein kann, ist eine Trumpfkarte. Und damit erhöhen sich auch die persönlichen Chancen auf einen Sieg", erklärte Gogl, der noch immer auf seinen ersten Profierfolg wartet.
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