Wollenberg wird zum Sibiu-Auftakt Sechster

Sieg im Prolog: Ackermann nutzt seine Tour-de-France-Form

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Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) | Foto: Bora-hansgrohe/Mario Stiehl

03.07.2021  |  (rsn) - Wie bereits im Vorjahr beim Sieg von Niko Holler (Bike Aid) hatte auch diesmal im Prolog zur Sibiu-Tour (2.1) ein deutscher Profi die Nase vorn. Bei wechselnden Bedingungen mit Regen und trockenen Passagen holte sich Pascal Ackermann (Bora - hansgroh) auf den 2,5 Kilometern vor seinem Teamkollegen Martin Laas seinen ersten Saisonsieg und ein für ihn wichtiges Erfolgserlebnis.

Mit Tim Wollenberg (Maloja Pushbikers) auf Rang sechs konnte sich im kurzen Zeitfahren über die verwinkelten, teilweise über Kopfsteinpflaster führenden Straßen der Altstatd von Sibiu ein weiterer Deutscher im Vorderfeld platzieren.

"Ich hatte mich ursprünglich ja für die Tour de France vorbereitet, dementsprechend gut bin ich derzeit in Form. Im Rennen selbst war ich dann motiviert, genau das zu zeigen, und habe mein Bestes gegeben. Gleichzeitig hatte ich auch Glück mit dem Wetter, schließlich setzte nach meiner Fahrt der Regen ein", berichtete Ackermann, der am Sonntag im Gelben Trikot an den Start der 1. Etappe gehen wird.

Im Weißen Trikot unterwegs sein wird dann der 21-jährige Wollenberg, der ebenfalls bei guten Bedingungen unterwegs war. "Tim war im Prolog bester Kontinental-Fahrer, vor ihm waren drei Bora-Profis und zwei Fahrer von Zweitdivisionären platziert. Entsprechend sind wir sehr zufrieden, das war eine super Leistung", urteilte Rupert Hödlmoser, Sportlicher Leiter bei den Maloja Pushbikers, im Gespräch mit radsport-news.com.

Heming im Wetter-Pech

Hödlmoser bedauerte, dass die große Prolog-Hoffnung Mika Heming am Ende auf nassen Straßen unterwegs war und nicht über Rang 121 hinaus kam. "Aber so ist es mit Outdoor-Sport. Wir sind dennoch happy und zufrieden", fügte der Österreicher an.

Wie Ackermann am Sonntag bei der Bergankunft voraussichtlich das Gelbe Trikot wird abgeben müssen, droht dem endschnellen Wollenberg das gleiche Schicksal im Weißen Trikot. "Bei dem langen Schlussanstieg wird es uns wohl nicht gelingen, das U23-Trikot von Team zu verteidigen", gab sich Hödlmoser wenig optimistisch.

Dann könnten allerdings andere deutscher Fahrer wie Anton Palzer (Bora - hansgrohe), Jonas Rapp (Hrinkow Advarics Cycleang) oder Johannes Adamietz (SKS Sauerland) in Aktion treten. Mit dem Österreicher Riccardo Zoidl (Felbermayr Simplon Wels), dem Italiener Fabiu Aru (Qhubeka NextHash), dem Tschechen Michal Schlegel (Elkov), dem Schweizer Roland Thalmann und dem Franzosen Alexis Guerin (beide Vorarlberg) steht aber starke Konkurrenz parat.

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