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13.07.2019 | (rsn) – Nach der langen Sprinteretappe am gestrigen Tourabschnitt wartet auch heute wieder ein langer Arbeitstag auf die Fahrer. Da lediglich die ersten 40 Kilometer der 8. Etappe halbwegs flach sind, wird sich keiner im Feld ausruhen.
TagesTOUR:
Sieben Bergwertungen auf 200 Kilometern: Was auf dem Papier schon hart klingt, verlangt auch den Profis alles ab. Los geht’s mit dem Zwischensprint nach 33 Kilometern in Cercié-en-Beaujolais. Schon bald darauf steht die erste Bergprüfung an. Der Col de la Croix Montmain (2. Kat. / 6,1 km / 7 %) macht nach 51 Kilometern den Auftakt für einen Etappenverlauf, auf dem kaum ein Meter flach ist. Der Col de la Croix de Thel (2. Kat. / 4,1 km / 8,1 %), der Col de la Croix Paquet (2. Kat. / 2,1 km / 9,7 %), die Côte d’Affoux (3. Kat.), die Côte de la Croix de Part (2. Kat. / 4,9 km / 7,9 %) sowie die Côte d’Aveize (2. Kat. / 5,2 km / 6,4 %) warten zwischen Kilometer 51 und 154 auf das Peloton.
Auch die letzten 46 Kilometer verlaufen über bergiges Terrain, auch wenn mit der Côte de la Jallière (3. Kat.) nur noch eine Bergwertung ansteht – dafür allerdings mit acht, fünf und zwei Bonussekunden für die ersten drei. Von dort führen die letzten 12,5 Kilometer tendenziell bergab in Richtung Saint-Étienne, auch wenn in der Stadt auf den letzten Kilometern eine kleine Rampe nochmals zur finalen Attacke einlädt.
KulTOUR:
Saint-Étienne wurde 1258 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert wurde es zu einem Zentrum der Metallverarbeitung, das insbesondere durch die Herstellung von Waffen bekannt wurde. Während der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhr die Stadt einen rasanten Aufschwung und etablierte sich bis heute als wichtiger Knotenpunkt in der Infrastruktur Frankreichs.
HisTOURie:
Schon 45 Mal war Saint-Étienne Etappenort der Großen Schleife, zuletzt kam das Feld im Jahr 2014 hier an. Im Sprint der 12. Etappe siegte Alexander Kristoff (Team United Emirates) vor Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und Arnaud Démare (Groupama-FDJ). Auch die deutschen Erinnerungen an Saint-Étienne sind erfolgreiche: Jan Ullrich gewann 1997 das Einzelzeitfahren der 12. Etappe rund um Saint-Étienne und verteidigte damit sein zwei Tage zuvor erobertes Gelbes Trikot, das er schließlich als bislang einziger Deutscher nach Paris brachte.
TOURakel:
Die Etappe ist zu schwer für die Sprinter und zu leicht für die Klassementfahrer – folglich kommen die Ausreißer zum Zug. Die Gruppe des Tages dürfte heiß umkämpft und relativ groß sein. Fahrer wie Greg Van Avermaet (CCC), Thomas De Gendt (Lotto – Soudal) oder auch Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) stehen ganz oben auf der Liste der Sieg-Anwärter, die allerdings fast das halbe Peloton umfasst. Die Klassementfahrer werden die Füße stillhalten, auch wenn der Tag durch das stetige Auf und Ab viel Stress für die Kapitäne und ihre Helfer bedeutet.
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26.07.2019Etappe 20: Albertville – Val Thorens war mal 130 km lang(rsn) – Bevor es morgen in Paris Champagner gibt, müssen die Profis ein letztes Mal an ihre Reserven gehen. Allerdings wurde die Etappe wegen unpassierbarer Straßen verkürzt. So hätte die 20. Et
26.07.2019Etappe 19: Saint-Jean-de-Maurienne – Tignes, 126,5 km(rsn) – Mit nur 126,5 Kilometern, aber dafür mit fast 3500 Höhenmetern wartet die zweite von drei Alpenetappen auf das Fahrerfeld. Erneut geht es zweimal auf über 2000 Metern hinauf und die Kräf
25.07.2019Etappe 18: Embrun – Valloire, 208 km(rsn) – Die erste Alpenentappe ließe sich einfach zusammenfassen: Drei Pässe, die alle über 2000 Meter hoch sind und in ihrer Abfolge zunehmen schwerer werden. Doch was so einfach klingt, verlang
24.07.2019Etappe 17: Pont du Gard – Gap, 200 km(rsn) – Die Fahrer durchqueren die Provence und dürfen den Mont Ventoux aus der Ferne bestaunen. Der “Riese der Provence“ steht in diesem Jahr zwar nicht auf dem Etappenplan, erinnert die Profi
23.07.2019Etappe 16: Nîmes – Nîmes, 177 km(rsn) – Wie bereits nach dem ersten Ruhetag, so gibt es auch nach der zweiten Pause eine Sprinteretappe zum Reinfinden. Einziges Argument gegen einen Massensprint könnte der Wind sein. TagesTOU
21.07.2019Etappe 15: Limoux – Foix, 185,5 km(rsn) – Vier Anstiege, 4700 Höhenmeter: Beim Blick auf das Profil sehnen die Fahrer den zweiten Ruhetag sehnlichst herbei. Doch vorher müssen sie noch die letzte Pyrenäenetappe überstehen. T
20.07.2019Etappe 14: Tarbes – Col du Tourmalet, 117,5 km(rsn) – Am Tag nach dem Einzelzeitfahren bekommen die Bergfahrer die Chance, zurückzuschlagen. Mit nur 117,5 Kilometern ist die Etappe zwar kurz, doch die Bergankunft auf dem sagenumwobenen Tourmal
19.07.2019Etappe 13: Pau – Pau, 27,2 km, Einzelzeitfahren(rsn) – Das einzige Einzelzeitfahren der Tour 2019 führt die Fahrer über 27,2 wellige Kilometer rund um Pau. Für die Spezialisten im Kampf gegen die Uhr ist es die einzige Chance, den Kletterern
18.07.2019Etappe 12: Toulouse – Bagnères-de-Bigorre, 209,5 km(rsn) – Die 12. Etappe führt das Feld heute in das Grenzgebirge zwischen Spanien, Andorra und Frankreich. Allerdings bleibt den Fahrern eine lange Anfahrt, ehe es in die Berge geht, so dass das Zei
17.07.2019Etappe 11: Albi – Toulouse, 167 km(rsn) – Nach dem ausreißerfreundlichen Zentralmassiv und vor den Pyrenäen kommen noch einmal die Sprinter auf ihre Kosten. Die 167 Kilometer zwischen Albi und Toulouse sind zwar wenig profiliert,
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