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26.09.2018 | (rsn) – Als Remco Evenepoel beim gestrigen WM-Einzelzeitfahren die letzten Kilometer erreichte und sein Vorsprung auf den Australier Luke Plapp eingeblendet wurde, starrten die Journalisten gespannt auf die Monitore im Pressezentrum. Irgendwie wurde schnell klar, dass in diesem Moment ein zukünftiger Großer seine erste Marke im Weltradsport abgelegt hat.
1:24 Minuten Vorsprung auf 28 Kilometern war beeindruckend, denn normalerweise geht es bei den Junioren um Sekunden. 20 Siege an 25 Renntagen erinnerten nicht nur die älteren Kollegen an einen anderen großen Belgier. Und spätestens bei der Pressekonferenz kam das Thema des neuen Merckx schnell auf. Den Vergleich mit der Radlegende scheute der 18-jährige Evenepoel aber, wobei seine Aussage, dass er viel lieber seinen Namen in die Radsportwelt eingravieren möchte, nicht von zuwenig Selbstbewußtsein zeugt. . Als "I’m the new Me“ formulierte er dies sehr eigenwillig.
Was aber noch viel mehr durchschien war, dass Evenepoel nicht nur einen sehr genauen Fahrplan für das Einzelzeitfahren hatte, sondern auch einen für die finale Runde mit den Journalisten. Selbstbewusst widmete er den Sieg dem 2014 verstorbenen Igor Decraene, dem letzten belgischen Juniorenweltmeister. Ob er ihn überhaupt kannte, ist fraglich. Denn als Decraene starb, fuhr Evenepoel nämlich noch gar nicht Rad, sondern war als Fußballspieler im belgischen Nachwuchs aktiv. Erst vor zwei Jahren entschied er sich für den Wechsel. Seitdem dominiert er die Juniorenszene nach Belieben. Das Riesentalent überspringt sogare die U23. Evenepoel wechselt 2019 direkt in die Profiszene.
Denn ab Januar steht er im Dienste der WorldTour-Mannschaft Quick-Step Floors, die den Belgier vertraglich für zwei Jahre an sich band. Patrick Lefevere hat sich damit wohl den größten Diamanten im Weltradsport gesichert. Wie behutsam Evenepoel nun auf seine zukünftigen Aufgaben vorbereitet wird, ist wohl das größte Fragezeichen. Seit 1976 warten die Belgier übrigens auf einen Toursieger. Vielleicht beendet Evenepoel diese Serie in den kommenden Jahren. Aber der Weg dorthin ist lange.
Der nächste Schritt folgt nun am Donnerstag im Straßenrennen der Junioren, wo es dann wohl heißt: "Alle gegen Remco“.
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