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26.05.2018 | (rsn) - Die letzte Bergetappe des 101. Giro d’Italia sah mit Mikel Nieve (Mitchelton-Scott) ein Geburtstagskind als Tagessieger. Der Baske gewann an seinem 34. Ehrentag die 20. Etappe nach 214 Kilometern zur Bergankunft in Cervinia aus einer Fluchgruppe, die weiteren Plätze gingen an Robert Gesink (LottoNL-Jumbo, +2:17) und den Österreicher Felix Großschartner (Bora-hansgrohe, +2:42). Mehr Aufmerksamkeit gehörte allerdings dem Kampf um den Gesamtsieg. Spitzenreiter Chris Froome (Sky) parierte souverän jede Attacke seines Kontrahenten Tom Dumoulin (Sunweb) und besiegelte den Gesamtsieg dieser Italien-Rundfahrt. Einen bösen Einbruch erlitt indes Thibaut Pinot (Groupama-FDJ).
Für Nieve und dessen Team Mitchelton-Scott war der Tagessieg eine kleine Wiedergutmachung, nachdem Simon Yates am Vortag einen möglichen Gesamtsieg mit über 30 Minuten Rückstand verlor. "Nach der gestrigen Etappe haben wir versucht, nach vorne zu schauen. Wir haben einen großartigen Giro bestritten und viele Etappen gewonnen. Der Zusammenhalt im Team war klasse. Heute hat mir Roman Kreuziger in der Fluchtgruppe viel geholfen und ich bin sehr glücklich über diesen Tagessieg", äußerte sich Nieve im Ziel. Bereits 2011 und 2016 gewann er je eine Etappe bei der Italien-Rundfahrt.
So lief die Etappe
Die letzte Bergetappe dieser Rundfahrt beinhaltete auf den letzten 85 Kilometern nicht weniger als drei Anstiege der 1. Kategorie. Nieve gehörte zu einer 27-köpfigen Spitzengruppe, die sich nach rund 20 umkämpften Kilometern zusammenfand. Zur Gruppe gehörten ebenfalls Andreas Schillinger (Bora-hansgrohe), Roman Kreuziger (Mitchelton-Scott) und Elia Viviani (Quick-Step Floors), der Führend in der Punktewertung. Im ersten Anstieg hinauf zum Col Tsecore (1. Kategorie) zerfiel die Gruppe jedoch und im zweiten Anstieg zum Col de Saint-Pantaléon (1. Kategorie) blieben Großschartner, Gesink, Giulio Ciccone (Bardiani), Gianluca Brambilla (Trek-Segafredo) , Michael Woods (EF-Drapac) und Nieve übrig.
Der Vorsprung der Gruppe stieg kontinuierlich auf fast zehn Minuten, sodass der Etappensieg für diese Gruppe immer wahrscheinlicher wurde. Die treibende Kraft war Nieve. Am längsten hielt Großschartner den Kontakt zum späteren Etappensieger, doch 33 Kilometer vor dem Ziel verlor auch er im Anstieg das Hinterrad des Basken. Der Österreicher nahm als Solist die Verfolgung auf, verlor den zweiten Platz im Schlussanstieg aber noch an Gesink.
Großschartner: "Gegen Nieve war nichts zu machen"
"Heute habe ich meine Chance genutzt. Aber gegen Nieve war nichts zu machen. Ich bin mit meiner Leistung aber sehr zufrieden", sagte Großschartner im Ziel gegenüber radsport-news.com.
Während Nieve dem Etappensieg entgegenfuhr, entbrannte in der Favoritengruppe im Schlussanstieg der erwartete Kampf um den Gesamtsieg. Froome ging nur mit 40 Sekunden Vorsprung auf Dumoulin in die Etappe – entsprechend versuchte Dumoulin ab neun Kilometer vor dem Ziel gleich dreimal in Folge, den Briten mit Antritten abzuschütteln. Allerdings fuhr Froome die Lücken stets souverän wieder zu und distanzierte Dumoulin kurzzeitig selber mit einer Attacke.
"Ich habe alles gegeben und habe mir nichts vorzuwerfen. Ich habe alle Kraft aufgebracht. Ich bin mit meinem Giro zufrieden, mehr war nicht zu machen", sagte Dumoulin kurz nach der Zielankunft.
Am Ende rollte die Gruppe um Richard Carapaz (Movistar), Miguel Angel Lopez (Astana), Davide Formolo (Bora-hansgrohe) und Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) sowie Wout Poels (Sky) und Sam Oomen (Sunweb) im wenig selektiven Anstieg nach Cervinia wieder zusammen. Mit 6:03 Minuten Rückstand auf den Tagessieger Nieve brachten Froome und Poels den Großteil der Gruppe über den Zielstrich – Dumoulin ließ ausrollen und büßte noch einmal sechs Sekunden ein. In der finalen Gesamtwertung beträgt der Abstand zwischen ihm als Gesamtzweiten und Froome 46 Sekunden.
"Ich bin überwältigt. So viele Emotionen wie bei diesem Giro hatte ich noch nie. Da war beispielsweise der Sturz zu Beginn in Israel und die Etappe von gestern. Und heute habe ich Rosa verteidigt. Ich bin einfach glücklich", sagte der fast feststehende Gesamtsieger Froome.
Schwarzer Tag für Pinot
Einen kompletten Einbruch erlitt indes Thibaut Pinot, der vor der Etappe noch als Gesamtdritter auf Podiumskurs lag. Der Franzose platze bereits am vorletzten Anstieg zum Col de Saint-Pantaléon und schlich völlig entkräftet umringt von mehreren Teamkollegen mit 45 Minuten Rückstand ins Ziel. Er rutschte im Klassement auf Position 16 (+43:46) ab.
Den Sprung auf das Podium als Gesamtdritter schaffte somit noch Miguel Angel Lopez (+4:57), es folgen Richard Carapaz (+5:44) und Domenico Pozzovivo (+8:03). Ebenfalls um eine Position verbesserte sich nach dem Einbruch von Pinot der Österreicher Patrick Konrad (Bora-hansgrohe, +13:01), der die Rundfahrt als Siebter beendet. Sein Teamkollege Formolo gelang noch den Sprung auf Platz zehn (+15:16).
Der Giro endet morgen mit der Schlussetappe über 115 Kilometer in Rom.Â
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