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63. Vier Tage von Dünkirchen

Benjamin Thomas düpiert die Sprinter, Debusschere bleibt Leader

Foto zu dem Text "Benjamin Thomas düpiert die Sprinter, Debusschere bleibt Leader"
Jens Debusschere (Lotto Soudal) | Foto: Cor Vos

11.05.2017  |  (rsn) - Benjamin Thomas (Armée de Terre) hat durch eine späte Attacke die 3. Etappe der 63. Vier Tage von Dünkirchen (2.HC) für sich entschieden. Der Franzose rettete sich nach 152 Kilometern von Beauvais nach Amiens hauchdünn vor dem Italiener Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) ins Ziel, der den Sprint des dezimierten Feldes gewann. Das Podium komplettierte der Franzose Arnaud Démare (FDJ), der Sieger der gestrigen Etappe. "Ich habe bis zum Schluss durchgezogen, unglaublich, dass ich es geschafft habe", so ein überglücklicher Benjamin Thomas im Ziel.

Der Belgier Jens Debusschere (Lotto-Soudal) konnte zwar nicht in die Entscheidung um den Tagessieg eingreifen, bleibt aber weiterhin Gesamtführender der sechstägigen Rundfahrt. Rang zwei belegt mit zehn Sekunden Rückstand der Franzose Marc Sarreau (FDJ).

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"Es war heute sehrt hart mit dem Wind im Finale und dem hohen Tempo. Ich habe mich nicht so gut gefühlt", befand Debusschere.

Auf den letzten zwölf Kilometern hatte sich zunächst Sylvain Chavanel (Direct Energie) vom Feld abgesetzt. Er bekam kurz darauf Verstärkung vom Belgier Maxime Vantomme (Roubaix Lille Metropole) sowie vom späteren Sieger Thomas. Chavanel konnte dann das Tempo seiner beiden Begleiter nicht mehr mitgehen und fiel zurück.

Dagegen schafften es Vantomme und Thomas auf die Zielgeraden, wo ihnen das von FDJ angeführte Peloton im Nacken saß. Während Thomas noch einmal beschleunigen konnte und sich seinen ersten Profisieg sicherte, wurde Vantomme 50 Meter vor dem Ziel noch gestellt und rollte auf Position 27 über den Zielstrich, einen Rang vor dem Gesamtführenden Debusschere.

Zuvor hatten sieben Ausreißer um Andrea Vendrame (Androni Giocattoli) das Geschehen bestimmt. Mehr als drei Minuten gestand das Peloton den Ausreißern allerdings nicht zu und 50 Kilometer vor dem Ziel war der Rückstand des Feldes auf zwei Minuten zurückgegangen. Als es 35 Kilometer vor dem Ziel im Feld auf die Windkante ging, wurde dadurch das Tempo deutlich erhöht, so dass die Ausreißer nur noch 40 Sekunden an Vorsprung auf die letzten 30 Kilometer nahmen und bald darauf gestellt wurden.

Aus dem dezimierten Feld heraus attackierte schließlich Chavanel an einer kleinen Steigung und läutete damit das Finale ein, in dem Thomas das beste Ende für sich hatte.

Tageswertung:
1. Benjamin Thomas (Armée de Terre)
2. Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) s.t.
3. Arnaud Demare (FDJ)
4. Roy Jans (Veranclassic)
5. Jeremy Lecroq (Roubaix-Lille Metropole)

Gesamtwertung:
1. Jens Debusschere (Lotto-Soudal)
2. Marc Sarreau (FDJ) +0:10

 

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