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Die rsn-Weihnachtsgeschenk-Tips

Francis Bacon: Portrait of George Dyer Riding a Bicycle

Von Wolfgang Preß

Foto zu dem Text "Francis Bacon: Portrait of George Dyer Riding a Bicycle"
das Tablett | Foto: fondationbeyeler.ch

06.12.2020  |  Gute Güte! In drei Wochen ist Weihnachten - schon wieder vorbei! Und noch keine Idee, was man einem/r ambitionierten Radsportler/in so schenken könnte? Hier wie jedes Jahr die Vorschläge der Redaktion von radsport-news.com

Das Fahrrad spielt in der Malerei des 20. Jahrhunderts nur selten eine Rolle. Eine Ausnahme macht hier der Ire Francis Bacon, einer der wichtigsten gegenständlichen Maler unserer Zeit. Bekannt geworden ist Bacon durch seine großformatigen Bilder deformierter menschlicher Körper. Eines seiner großen Triptychons wurde 2013 in New York für fast 143 Millionen Dollar versteigert - damals das teuerste Gemälde seiner Zeit.

Mit 16 wurde Francis Bacon von seinem Vater wegen seiner Homosexualität aus dem Haus in Dublin geworfen. Er ging nach London, wo er sich mit Gelegenheits-Jobs, ua als Dekorateur über Wasser hielt. 1928 begann er zu malen, zunächst ohne große Erfolge. Erst in den 50er Jahren konnte er, auch durch seine Freundschaft mit Lucian Freud (den er mehrmals porträtierte, ua auf dem 143-Mio-Triptychon) seinen Durchbruch feiern, mit Einzelausstellungen in London und New York. 1954 gestaltete er mit Freud und Ben Nicholson den britischen Pavillon auf der Biennale in Venedig.

Aber zurück zum Fahrrad: 1964 lernte Bacon in London George Dyer kennen, einen depressiven Gangster aus einfachen Verhältnissen, mit dem er eine Beziehung einging. Dyer wurde zu Bacons am häufigsten porträtierten Modell - und er war ein passionierter Fahrradfahrer. Bereits 1966 entstand das "Portrait of George Dyer Riding a Bicycle", und 1970, ein Jahr vor Dyers Suizid, die "Triple Presentation of a Cyclist".

Das "Portrait of George Dyer Riding a Bicycle" gehört zu den beliebtesten Werken Bacons, und es wird regelmäßig von "The Estate of Francis Bacon", den Verwaltern seines Werk-Nachlasses, als Print reproduziert und zu Preisen bis 15 000 Euro versteigert.

Das Original hängt seit 1987 in der Fondation Beyeler in Basel, und in deren Museums-Shop (auch online) gibt's das Werk als Poster für gerade mal 25 Fränckli - zwar nicht ganz im Original-Format von fast zwei Metern Höhe, aber immerhin auf 100 x 70 Zentimtern. Wer's lieber nützlich mag, kann den radelnden Schorsch auch als Tablett erwerben - dann allerdings lediglich 28 x 20 cm groß, und für 21 Franken.



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Weitere Informationen

Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
4125 Riehen/ Basel
Schweiz

Fon: 0041 61 645 97 00

E-Mail: info@fondationbeyeler.ch
Internet: fondationbeyeler.ch

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