"Zusammen für einen guten Zweck zu fahren, setzt jetzt das richtige Signal“

ExpoBike: Training mit Gerald Ciolek

Foto zu dem Text "ExpoBike: Training mit Gerald Ciolek "
Gerald Ciolek (im blauen Trikot) und Mitarbeiter aus dem "ExpoBike"-Organisations-Team unterwegs im Bergischen Land | Foto: Akkon/ Coco Beutelstahl

25.04.2012  |  (Ra) - Rennradfahren, netzwerken und Gutes tun: Das haben im vergangenen Herbst rund 70 Beschäftigte der Immobilien-Branche bei der "ExpoBike" praktiziert, einer Charity-Tour über 640 km und sechs Etappen von Köln zur Messe "ExpoReal" in München.

Heuer wird die "ExpoBike" von Ende Mai bis Anfang Oktober mit vier Prologen (Berlin, Rotterdam, Hamburg, Köln) und einer Tour (in vier Etappen von Frankfurt nach München) über die Bühne gehen.

Am vergangenen Freitag (20. 4.) konnten die fleißigen Vorsitzenden des veranstaltenden Vereins "ImmoSport" schon mal mit Gerald Ciolek trainieren. Die Immobilien-Firmen Akkon und Rhein Real sponserten Ingo Kronenberg und Jean-Paul Hohr ein Dankeschön für ihr Engagement: Die beiden Rad-Amateure und vier weitere Mitarbeiter aus dem "ExpoBike"-Organisations-Team durften mit dem Omega-Pharma-Quickstep-Profi rund 90 km auf den Spuren des Rad-Klassikers „Rund um Köln“ durch das Bergische Land pedalieren.

Der "kölsche Jong" Ciolek war gleich mit dem Rennrad zum Start am Schloß Bensheim angereist. Ingo Kronenberg, ebenfalls aus Köln, war von der unprätentiösen Art des Rad-Profis begeistert: "Ciolek war völlig unkompliziert, hat uns viel aus dem Radsport-Leben erzählt und erklärt. Außerdem haben wir wertvolle Tips bekommen - etwa zur Renn-Taktik oder zum Fahren im Pulk, das wir als Renn-Neulinge noch nicht so gewohnt sind."

Die "ExpoBike"-Kollegen waren sich einig: "Gerald Ciolek hat uns ein angenehmes, aber durchaus forderndes Vorderrad gegeben." Mit einem 26er Schnitt sei man auf dem hügeligen Gelände recht flott unterwegs gewesen - "auch wenn sich Ciolek wohl eher ausgeruht hat", meinte Ingo Kronenberg grinsend.

Und Gerald Ciolek war angetan von der "ExpoBike"-Idee: „Ein super Einfall. Gerade weil der Ruf des Radsports in letzter Zeit gelitten hat. Zusammen für einen guten Zweck zu fahren, setzt jetzt das richtige Signal“.

Der Erlös der "ExpoBike"-Veranstaltungen geht an die "Off Road Kids"-Stiftung in Köln und München, die sich um obdachlose Kinder in Deutschland kümmert. "Seit 1994 hilft Off Road Kids Straßenkindern, und konnte seither mehr als 2000 jungen Menschen neue Perspektiven geben", weiß "ExpoBike"-Organisator Jean-Paul Hohr. Ausschließlich mit Spendengeldern betreibt die Stiftung überregionale Straßen-Sozialarbeit mit Streetworkern in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln.

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