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Team Strassacker - Rennbericht

Riderman 2021: Starkes Teamwork

Von Benjamin Koch

Foto zu dem Text "Riderman 2021: Starkes Teamwork "
| Foto: Team Strassacker

23.09.2021  |  Der "Riderman" im Schwarzwald ist das einzige Etappen-Rennen im German Cycling Cup, er besteht aus einem Einzelzeitfahren und zwei anspruchsvollen Straßenrennen. Im international stark besetzten Starterfeld bei der 21. Austragung am vergangenen Wochenende konnte das Team Strassacker zwei Top-Ten-Plätze einfahren. Neben einem Tages-Podest (dritter Platz in der AK-Wertung) gab's einen vierten Platz in der Gesamtwertung durch Benjamin Koch.

Einzelzeitfahren (16 km/ 191 Hm)
Das Zeitfahren ist beim Riderman der entscheidende Faktor für die Gesamtwertung. Marco Mühlnickel und Benjamin Koch konnten auf ihren Zeitfahrrädern einen zehnten und einen 17. Platz erreichen und hielten den Rückstand auf den späteren Gesamtsieger und ehemaligen Schweizer WorldTour-Profi Marcel Wyss bei 32 Sekunden bzw. 45 Sekunden. Rookie Luca Wittrock machte erneut auf sich aufmerksam und fuhr auf seinem Straßenrad auf einen starken 20. Platz.

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Zweite Etappe (121 km/ 1990 Hm)
Schon vor dem Start der zweiten Etappe war beim Blick auf das Höhenprofil klar, dass heute die Kletterer ihr Glück versuchen würden, um ihre Position im Klassement zu verbessern. Am ersten Anstieg des Tages in Öfingen dezimierte Nils Kessler durch eine Tempoverschärfung das Spitzenfeld, und  dank starker Teamarbeit von Lukas Klöckner, Luca Wittrock, Daniel Novak, Martin Axtner sowie Johannes König konnte die Spitze im Anschluss kontrolliert und zusammengehalten werden.

Bei Kilometer 53 wurde das Feld dann im Anstieg hinauf nach Ewatingen durch mehrere Attacken auseinandergerissen. Benjamin Koch schaffte aber als im Klassement am besten platzierter Fahrer des Teams den Sprung in die acht Mann startke Spitzengruppe. Das Team neutralisierte dann alle weiteren Attacken im Feld, sodass eine große Lücke entstehen konnte. Im Schluss-Sprint wählte Koch letztlich leider das falsche Hinterrad, das des in den Vorjahren stets erfolgreichen Belgiers Nils Merckx, und belegte - zeitgleich mit Sieger Zanetti - den sechsten Platz.

Dritte Etappe (100 km/ 1006 Hm)
Die Etappe am Sonntag begann hektisch, da das Feld wegen des zunächst nicht allzu anspruchsvollen Profils lange geschlossen blieb. Durch starke Zusammenarbeit aller Fahrer gelang es dem Team Strassacker jedoch, Luca Wittrock und Benjamin Koch aus Attacken sowie Wind herauszuhalten und stets an der Spitze des Felds die Kontrolle zu behalten.

In der Steigung nach Hausen vor dem Wald konnte sich nicht wie erwartet eine Gruppe entscheidend absetzen, sondern erst im folgenden Anstieg. Leider war Benni Koch zunächst eingeklemmt und konnte sich der am Führstenberg entstandenen Gruppe um Marcel Wyss nicht anschließen. Nils Kessler und Johannes König konnten abeer mit vereinten Kräften den Abstand zur Spitzengruppe in Grenzen halten, sodass Koch gemeinsam mit Simon Betz beim nächsten Anstieg in Pfohren die Lücke mit einem Kraftakt schließen konnte.

Als die nun zehnköpfige Spitzengruppe
sich dem Ziel näherte, nahm Koch sein Herz in die Hand und versuchte im Stil eines Puncheurs wegzufahren. Es sah zunächst gut aus, da die Verfolgergruppe sich nicht einig war. Letztlich sprinteten aber Zanetti sowie Wyss auf den letzten Metern noch an Koch vorbei, der somit den 3. Platz in der Tageswertung belegte.

Luca Wittrock und Nils Kessler kamen in mit Verfolgergruppe ins Ziel. So ergab sich eine starke Teamleistung mit Platz 14 sowie Platz 16 in der Gesamtwertung, neben dem um neun Sekunden verpassten Podest und somit viertem Platz von Benjamin Koch.

Da das Team am gleichen Wochenende
auch bei Eschborn - Frankfurt am Start stand, war der Einsatz beim RiderMan doch recht erfolgreich. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreichten die Fahrer in der Gesamt-Einzelwertung recht gute Platzierungen:

4. Platz Benjamin Koch
14. Platz Luca Wittrock
16. Platz Nils Kessler
36. Platz Johannes König

Team-Chef Franco Adamo: "Wir mussten leider nach der zweiten Etappe auf Marco Mühlnickel verzichten, und Lukas Klöckner war schon am Freitag beim Zeitfahren nicht voll einsatzfähig. Trotzdem hat er sich über die drei Etappen durchgebissen und dem Team sehr geholfen. Die anderen vier platzierten Fahrer konnten die gute Form der letzten Wochen mit ihren Einzelplatzierungen bestätigen."

Jetzt haben alle Fahrer des Teams Strassacker zwei Wochen Zeit zur Regeneration, um in Münster das letzte Rennen der Saison in Angriff zu nehmen.

Benjamin Koch ist Fahrer im Team Strassacker.

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