US-Amerikaner dominieren Zeitfahren in Vail

USA Pro Challenge: Van Garderen verteidigt Gelb per Etappensieg

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Tejay Van Garderen (BMC) | Foto: ROTH

24.08.2013  |  (rsn) - Tejay Van Garderen ist der alte und neue Träger des Gelben Trikots bei der USA Pro Challenge. Der BMC-Profi entschied das Bergzeitfahren der 5. Etappe in Vail für sich und führt in der Gesamtwertung nun mit beruhigenden 1:30 Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Mathias Frank aus der Schweiz.

Für den 16,1 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr, der auf derselben Strecke bereits vor zwei Jahren ausgetragen wurde, benötigte der US-Amerikaner 25:01 Minuten und war damit 46 Sekunden schneller als der Streckenrekord von Levi Leipheimer aus eben jenem Jahr.

Trotzdem setzte sich Van Garderen nur knapp vor seinem Landsmann Andrew Talansky (Garmin-Sharp) durch, dem am Ende nur vier Sekunden zum Sieg fehlten. Hinter Talansky kam dessen Teamkollege Tom Danielson mit 1:02 Minuten Rückstand auf Rang drei. Diese Position nimmt der US-Amerikaner nun 1:42 Minuten hinter Van Garderen auch in der Gesamtwertung ein.

Hinter dem Garmin-Duo belegten Van Garderens BMC-Teamkollegen Stephen Cummings (+ 1:04) aus Großbritannien und Lawrence Warbasse (+ 1:12) ebenfalls aus den USA die Plätze vier beziehungsweise fünf und sorgten so dafür, dass ihre Mannschaft erneut den Tagessieg in der Teamwertung davontrug, die sie seit einigen Tagen anführt.

Dagegen war auch der ehemalige Träger des Gelben Trikots, Lachlan Morton (Garmin-Sharp), machtlos. Der junge Australier beendete das Zeitfahren hinter den zeitgleichen Tobias Ludvigsson (Argos-Shimano) aus Schweden und Kanstanstin Siutsou (Sky) auf Rang acht und brachte 1:17 Minute Rückstand mit ins Ziel. Damit verteidigte der 21-Jährige allerdings die Führung in der Nachwuchswertung sowie seinen fünften Platz im Gesamtklassement, 2:34 Minuten hinter Van Garderen.

Zur Renn-Halbzeit hatte zunächst Siutsou die Bestzeit gehalten, und auch dessen Sky-Teamkollege, Tour-de-France-Sieger Chris Froome, konnte seine Zeit nicht unterbieten. Doch je später es wurde, desto mehr musste Siutsou zittern, und schließlich ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb weniger Minuten schoben sich erst Ludvigsson, dann Cummings und Talansky am Weißrussen vorbei, der den Tag schließlich 1:16 Minute hinter Van Garderen als Siebtschnellster beendete.

Talansky schließlich durfte 47 Fahrer ins Ziel kommen sehen, die allesamt langsamer waren als er. Am Ende aber schlug ihn ausgerechnet der als allerletztes gestartete Van Garderen, der trotz ständig ansteigender Straße auf ein Zeitfahrrad mit Scheibe hinten gesetzt hatte, doch noch.

Bester Deutscher in Vail war Argos-Shimano-Profi Simon Geschke. Ihm fehlten auf Platz 34 2:27 Minuten zur Bestzeit. Andreas Klöden (RadioShack-Leopard) war noch 19 Sekunden langsamer als Geschke und landete auf Rang 42. In der Gesamtwertung ist der 38-Jährige dennoch weiterhin bester Deutscher. 12:47 Minuten hinter Van Garderen liegt er auf dem 31. Platz.

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