IAM-Kapitän Sechster bei Flandern-Rundfahrt

Haussler: Späte Attacke vom Wind verweht

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Heinrich Haussler (IAM) bei der Flandern-Rundfahrt 2013 | Foto: ROTH

01.04.2013  |  (rsn) – Auch wenn Heinrich Haussler (IAM Cycling) als Sechster das Podium  der Flandern-Rundfahrt verpasst hat, so zeigte der Australier erneut eine starke Leistung und fuhr nach Platz vier bei Gent-Wevelgem seine nächste Spitzenplatzierung bei einem der flämischen WorldTour-Rennen heraus.

Im Sprint um Platz vier hinter den enteilten Fabian Cancellara (RadioShack-Leopard), Peter Sagan (Cannondale) und Jurgen Roelandts (Lotto-Belisol) hatte sich der 29-Jährige in Oudenaarde nur dem Norweger Alexander Kristoff (Katusha) und dem Franzosen Mathieu Ladagnous (FDJ) geschlagen geben müssen.

„Ich bin mit dem heutigen Tag zufrieden. Nach dem Paterberg versuchte ich noch einmal mein Glück. Ich war allerdings alleine und im Wind zu wenig stark für eine erfolgreiche Flucht“, schilderte Haussler die Phase nach dem letzten Anstieg, als er kurzzeitig als Solist versucht hatte, noch nach vorne zu fahren.

Doch diesmal war es nicht nur Haussler, der bei IAM glänzte. Auch seine Teamkollegen wie etwa der bereits 39 Jahre alte Franzose Sébastien Hinault zeigten sich an der Spitze des Rennen und wagten den Sprung in späte Ausreißergruppen.

„Das Rennen heute wurde zwar über große Strecken von RadioShack kontrolliert. Dennoch haben unsere Fahrer ihre Arbeit sehr gut erledigt und konnten unsere Anweisungen gut erfüllen, sodass Heinrich am Ende in einer guten Position ins Finale ging. Ich ziehe vor unseren Jungs meinen Hut“, lobte der Sportliche Leiter Eddy Seigneur sein Team.

 

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