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Die WM-Strecke sieht superschnell aus

Von Jan Barta

Foto zu dem Text "Die WM-Strecke sieht superschnell aus"
Jan Barta (NetApp) | Foto: ROTH

25.09.2011  |  (rsn) - Ich schreibe heute von der Straßen-WM aus Kopenhagen - natürlich ein besonderes Rennen für jeden Fahrer. Es ist insgesamt meine vierte WM (davon zwei Mal U23), aber von Routine kann keine Rede sein! Vorgestern Abend sind wir um 20.00 Uhr in Dänemark angekommen, nachdem das Flugzeug ziemliche Verspätung hatte. Am Samstag sind Petr Bencik und ich dann zusammen mit unserem Trainer nach Rudersdal gefahren, um uns den Kurs anzuschauen. Nachdem Roman Kreuziger seine Teilnahme ja verletzungsbedingt absagen musste, werden wir nur noch zu zweit am Start sein.

Wir sind die Strecke mehrmals abgefahren und sie sieht superschnell aus, mit zwei oder drei Wellen und ein paar Kurven, aber nicht wirklich schwer. Die Straßen sind aber ziemlich eng, deshalb wird das Rennen auf jeden Fall sehr nervös werden, weil jeder um seine Position kämpfen wird. Die Zielgerade geht leicht bergauf, das wird vielleicht dem einen oder anderen reinen Sprinter zu schaffen machen. Ich habe gehört, dass es in den letzten Tagen auf der Strecke sehr viele Defekte gab, aber ich kann mir nicht richtig erklären warum. Ich habe nichts besonderes auf den Straßen bemerken können.

Mein erstes Ziel für morgen ist natürlich erst einmal durchkommen! Die Strecke ist mit 266 Kilometern ziemlich lang und wie schon gesagt, es wird sicher ein hektisches Rennen! Und mit nur zwei Fahrern hat man sicher gegen vollständige Teams mit neun Fahrern nur Außenseiterchancen. Aber natürlich möchte ich mich möglichst gut verkaufen und werde mein Glück in einer Gruppe versuchen.

Bis morgen, Euer Jan

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