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Geschwindigkeitsschub am Brandenburger Tor

Von Robert Retschke

Foto zu dem Text "Geschwindigkeitsschub am Brandenburger Tor"
Robert Retschke (NetApp) Foto: ROTH

24.05.2011  |  (rsn) - Es war ein unvergleichlich gutes Gefühl, am geschichtsträchtigen Brandenburger Tor starten zu dürfen. Gleich nach dem Start wurde attackiert und es bildeten sich laufend kleine Spitzengruppen. Nach ca. 20 Kilometern setzte sich dann eine Spitzengruppe ab, die einem Vorsprung von bis zu fünf Minuten herausfuhr.

Aus unserem Team NetApp war unser Belgier Dimitri Claeys mit dabei. Die Teams, die in der Spitzengruppe nicht vertreten waren, mussten sich um die Nachführarbeit bemühen. Das Tempo war zu diesem Zeitpunkt im Hauptfeld sehr hoch. Als wir über den alten Flughafen Berlin Tempelhof fuhren und sich das Feld breit auffächerte, hatte ich das Gefühl: Jetzt heben wir ab und fliegen nach vorne!

Als wir dann auf die Zielrunden kamen und die Spitzengruppe sehen konnten, bekamen wir nochmal einen Geschwindigkeitsschub, der uns förmlich an die Spitzengruppe heran drückte. Die Ausreißergruppe zerfiel und es entstand eine neue Rennsituation für unser Team, weil Dimitri nicht mehr dabei war.

Unser Bemühen bestand jetzt darin, das Loch so schnell wie möglich zu schließen und unsere Sprinter in Position zu bringen. Der Sprint selber war dann ein reines Würfelspiel, Eric Baumann landete schließlich auf Platz 17.

Euer Robert

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