Galizier möchte in die Heimat zurückkehren

Fährt Pereiro noch zwei Jahre für Xacobeo?

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Oscar Pereiro (Caisse d´Epargne)

Foto: ROTH

29.09.2009  |  (rsn) - Oscar Pereiro kann sich vorstellen, seine Karriere beim spanischen Zweitdivisionär Xacobeo-Galicia ausklingen zu lassen. Der aus der nordspanischen Region Galizien stammende Tour-Sieger von 2006 hat nach eigenen Angaben seine “mentalen Probleme” überwunden und will noch ein bis zwei Jahre fahren. Der 32-jährige Pereiro musste die diesjährige Tour de France wegen Erschöpfungszuständen vorzeitig beenden und verzichtete auch auf einen Start bei der Vuelta a Espana. Zudem äußerte er sich öffentlich über ein mögliches Karrierende.

Gegenüber der galizischen Tageszeitung “El Faro de Vigo“ gestand Pereiro ein, dass seine Gehaltsvorstellungen einer Einigung mit dem Xacobeo-Team im Wege stehen könnten. „Ich sage immer, dass ich teuer bin, aber man weiß ja nie, vielleicht fahre ich für nichts im nächsten Jahr“, sagte der Galizier aber auch. „Es wäre für mich eine große Freude, meine Karriere in einer Mannschaft aus meiner Heimatregion beenden zu können."

Neben Xacobeo soll auch das italienische Liquigas-Team Interesse an einer Verpflichtung des Allrounders haben, der bis Ende des Jahres noch bei Caisse d’Epargne unter Vertrag steht. An die Adresse von möglichen Interessenten gerichtet, betonte Pereiro, dass er seine Schwierigkeiten überwunden habe.

"Mein Problem war eher mental als physisch. Ich hatte auch einige körperliche Probleme, aber dass ich die Vuelta nicht gefahren bin, war in erster Linie Sturheit“, erklärte Pereiro. „Ich wollte weg von den Dingen, frei sein bis zum Ende des Jahres."

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