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13.04.2010 | (rsn) - Servais Knaven hat am Montag nach 17 Jahren als Radprofi seinen Rücktritt angekündigt. Das teilte sein Milram-Team mit. Der 39-jährige Niederländer wird am 15. August 2010 im niederländischen Grenzstädtchen Etten-Leur, nahe seiner belgischen Wahlheimat Meerle, auf eigenen Wunsch sein letztes Rennen fahren. Danach wird Knaven in die Sportliche Leitung des deutschen ProTour-Rennstalls wechseln.
Bevor der vierfache Familienvater Mitte August jedoch das Rad an den Nagel hängt, wird er noch ein anspruchsvolles Programm absolvieren. „Mein Programm geht jetzt munter weiter. Ich fahre entweder Dauphiné Libéré oder Tour de Suisse und danach die Niederländischen Meisterschaften“, sagte Knaven, der seit Anfang 2008 bei Milram unter Vertrag steht. „Und natürlich möchte ich mich noch für die Tour de France empfehlen. Ich weiß zwar, dass das sehr schwer wird, aber das wäre für meine Karriere ein toller Abschluss.“
Im Anschluss an eine dreiwöchige Abschiedsfahrt bei den niederländischen Kriteriumsrennen will Henricus Theodorus Josephus Knaven – so sein vollständiger Name -, seine Erfahrungen an die jungen Fahrer weitergeben. „Gerry van Gerwen danke ich auch für die Möglichkeit, unmittelbar nach meinem letzten Rennen als Sportlicher Leiter beim Team Milram zu arbeiten. Damit fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Radsport war und ist mein Leben. Mein erklärtes Ziel war es immer, nach meinem Karriereende meine Erfahrungen an die jungen Fahrer weiterzugeben. Das ist eine tolle Perspektive.“
Zu den größten Erfolgen des Klassikerspezialisten, der unter anderem für Domo Farm frits, Quick Step und T-Mobile fuhr, zählen der niederländische Meistertitel 1995, der Sieg beim Scheldeprijs 1998, ein Tour de France-Etappenerfolg 2003 und der Triumph im Jahr 2001 bei „seinem Radklassiker“ Paris-Roubaix, den er 16 Mal beenden konnte - ein historischer Rekord. Bei der Zieldurchfahrt am Sonntag im Velodrom von Roubaix zog Knaven mit dem Belgier Raymond Impanis gleich. Allerdings stand der im Jahr 1925 geborene Belgier öfter an der Startlinie und konnte nicht jedes Rennen beenden.
„Für mich war es immer wichtig, dass ich selber entscheiden kann, wann Schluss ist. Gerry van Gerwen hat mir dabei freie Hand gelassen. Dafür möchte ich mich besonders bedanken, so etwas zeugt von großem Respekt. Nach meinem letzten Auftritt bei Paris-Roubaix sollte aber noch nicht Schluss sein“, sagte Knaven am Montagabend.
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