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Platz 64: Nick Nuyens (Cofidis, 186 Punkte)

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Nick Nuyens (Cofidis)

Foto: ROTH

30.11.2008  |  (rsn) – Der Belgier Nick Nuyens konnte in der Saison Jahr 2008 nahtlos an seine guten Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Ein Sieg war dem Belgier aus Lier bei Antwerpen allerdings nicht vergönnt.

Nach einem unauffälligen Saisonauftakt kam der Cofidis-Kapitän rechzeitig zum Auftakt der belgischen Frühjahrssaison in Fahrt. Bei Het Volk (Kat. 1.HC) am 1. März musste er sich nur dem Solosieger Philippe Gilbert (Fdjeux) geschlagen geben. Bis zu seinem Saisonhöhepunkt, der Flandern-Rundfahrt, konnte Nuyens seine Form kontinuierlich steigern, was die Plätze 19, 10 und 8 bei Mailand-San Remo, Dwaars door Vlaanderen (Kat. 1.1) und dem Pfeil von Brabant (Kat. 1.1) belegten Zur Flandern-Rundfahrt Anfang April trat der Flame in Topform an und musste sich nur seinem Landsmann Stijn Devolder (Quick Step) geschlagen geben.

Im Anschluss an die Frühjahrssaison bestritt der Klassikerspezialist den Giro d`Italia. Der war für Nuyens nach nur fünf Tagen aber schon beendet. Bei einem Sturz auf der 5. Etappe zog sich der 28-Jährige einen Schlüsselbeinbruch zu. "Jetzt bin ich ein echter Profi!“, konnte der Nuyens nach der ersten derartigen Verletzung seiner Karriere noch scherzen.

Im Juli bestritt wieder genesene Belgier statt der Tour de France die Tour de Wallonie (Kat. 2.HC), die er auf dem zwölften Platz abschloss.

Nuyenss Höhepunkt der zweiten Saisonhälfte sollte die WM in Varese sein. Dafür bereitete er sich unter der spanischen Sonne vor. Bei der Vuelta lief es für den Nuyens von Tag zu Tag besser. Auf den Etappen 15 und 19 fuhr er jeweils aufs Podium. „Mit meiner Vuelta bin ich sehr zufrieden, allerdings fehlte das I-Tüpfelchen“, schrieb Nuyens auf seiner Website.

Im WM-Straßenrennen reichte es zu einem guten neunten Platz, Nuyens letzter Spitzenplatzierung des Jahres.

„Das war meine erste Profi-Saison ohne Sieg. Das tut mir ehrlich gesagt schon sehr weh“, schrieb Nuyens rückblickend auf seiner Homepage. „Aber für meine Entwicklung als Rennfahrer war die gute Frühjahrssaison mit Rang zwei in Flandern wichtiger als ein kleiner Sieg bei irgend einem Rennen. Ein Sieg wäre zwar die Krönung meiner Saison gewesen, aber es fehlte manchmal einfach das nötige Quäntchen Glück.“

Nach zwei jahren bei der französischen Cofidis-Equipe wechselt Nick Nuyens 2009 zu Rabobank. „Mit diesem Wechsel ist ein kleiner Traum für mich in Erfüllung gegangen“, gestand Nuyens, der bei Rabobank auf eine tragende Rolle vor allem in den Frühjahrsrennen hofft. Bei Cofidis war Nuyens der wichtigste Mann für die Klassiker. 2009 muss er zeigen, dass er auch das Zeug dazu hat, im hochklassig besetzten Rabobank-Team in den großen Frühjahrsrennen die Kapitänsrolle zu übernehmen. 

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