Tirreno-Adriatico:

Zabel verpasst den richtigen Moment

Von Matthias Seng

09.03.2006  |  Erik Zabel muss weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten. Auf der gestrigen 1. Etappe von Tirreno-Adriatico war es Olympiasieger Paolo Bettini (Quick.Step), an dem der Milram-Sprinter nicht vorbei kam.

Höhepunkt der welligen, aber nicht sehr anspruchsvollen Etappe um Tivoli herum war das drei Kilometer lange, ansteigende Finale. Zu schwer für Supersprinter Alesssandro Petacchi, gerade richtig für Kollege Zabel, der in der Vergangenheit schon öfter bewiesen hatte, dass er das nötige Stehvermögen für solche Zielankünfte hat. Diesmal war Zabel aber zu weit hinten positioniert, um noch an Bettini vorbeiziehen zu können.

„Ich bin einen guten Sprint gefahren“, kommentierte der Geschlagene seine Leistung. „Auf den letzten 50 Metern war ich genauso schnell wie Bettini. Allerdings habe ich einfach zu spät mit meinem Spurt begonnen.“

Die Möglichkeit, es besser zu machen, bietet sich schon heute. Das Teilstück von Tivoli nach Frascati endet ebenfalls in einem leicht ansteigenden Zielstück. Zabel: „Das ist eine weitere Etappe, die mir liegt." Und wenn dann das Timing besser hinhaut, könnte es vielleicht auch mit dem ersten Saisonsieg klappen. Sein Team Milram jedenfalls wird auch heute wieder für Zabel fahren.

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