Mit einem angriffslustigen Aufgebot

D-Tour: Gazprom - RusVelo will in Fluchtgruppen überzeugen

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Igor Boev (Gazprom - RusVelo) bei den Hamburger Cyclassics | Foto: BettiniPhoto

27.08.2019  |  (rsn) - Mit einem angriffslustigen Aufgebot präsentiert sich Gazprom - RusVelo bei der Deutschland Tour. Wie schon 2018 hat die russische ProContinental-Equipe eine Einladung zum einzigen deutsche Profi-Etappenrennen erhalten, das am Donnerstag in Hannover beginnt. Auch in diesem Jahr möchte das Team vor allem in Fluchtgruppen überzeugen und sich so in der Heimat des Titelsponsors, des Energieunternehmens GAZPROM Germania GmbH, von seiner besten Seite zeigen.

Die Routiniers Evgeny Shalunov, Igor Boev und Sergey Shilov reisen direkt von den Hamburger Cyclassics nach Hannover. Boev zeigte sich am Sonntag in der Ausreißergruppe und wurde erst 20 Kilometer vor dem Ziel als einer der letzten Fahrer von den Verfolgern gestellt. Shalunov verpasste als Zweiter der Aragón-Rundfahrt nur knapp seinen ersten Saisonsieg. Während Boev und Shalunov -als Ausreißer bei Eschborn - Frankfurt - sich bei den deutschen WorldTour-Rennen von der offensiven Seite zeigten, war Shilov die Option für den Sprint. Der 32-Jährige landete in beiden Rennen in den Top 20 und zeigt in dieser Saison eine große Konstanz.

Einen Blick auf die Gesamtwertung der Deutschland Tour dürfte Ildar Arslanov werfen. Der 25 Jahre alte Russe wurde im Juli Vierter der Sibiu Cycling Tour und überzeugte dabei vor allem in den Anstiegen. In der vergangenen Saison zählte der dritte Platz beim Adriatica Ionica Race und Rang acht bei der Slowenien-Rundfahrt zu seinen Top-Resultaten. Arslanov kommt mit guten Beinen aus der Czech Cycling Tour, die er als Gesamtzwölfter beendete.

Der letztjährige Russische Meister Ivan Rovny ist mit langjähriger WorldTour-Erfahrung ausgestattet und ein Allrounder, der sich auf hügeligem Terrain wohlfühlt und dem die Streckenführung der Deutschland Tour entgegenkommt. Neoprofi Vladislav Kulikov vervollständigt das Aufgebot.

“Die Deutschland Tour ist top besetzt und gibt unseren Fahrern die Möglichkeit, sich mit einigen der weltbesten Profis zu messen“, sagte Teammanager Renat Khamidulin. “Unsere Saison verlief bisher sehr gut, wir haben Ergebnisse erzielt und sind selbstbewusst. Deswegen werden wir uns nicht verstecken, sondern mit unseren königsblauen Trikots sehr sichtbar sein und uns von unserer besten Seite zeigen“, kündigte Khamidulin an.

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