Vier deutsche Kontinental-Teams am Start

D-Tour mit Bike Aid, P&S, Dauner und Lotto-Kern Haus

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Das Logo der Deutschland Tour. | Foto: ASO

02.07.2019  |  (rsn) - Bei der Deutschland Tour 2019 werden die vier deutschen Kontinental-Teams Bike Aid, P&S Metalltechnik, Dauner - Akkon und Lotto -Kern Haus dabei sein. Das teilten die Veranstalter der viertägigen Rundfahrt am Dienstag in einer Presseerklärung mit. Die Deutschland Tour beginnt am 29. August in Hannover und endet am 1. September in Erfurt. Lotto - Kern Haus und Dauner - Akkon waren bereits im vergangenen Jahr mit von der Partie und erhielten Wildcards. P&S Metalltechnik qualifizierte sich mit dem Sieg in der Teamwertung der Rad-Bundesliga, Bike Aid war zum Stichtag bestplatzierte deutsche Mannschaft in der UCI-Europe Tour.

Für die Thüringer Mannschaft P&S Metalltechnik wird die Deutschland Tour zum Höhepunkt einer jetzt schon erfolgreichen Saison.“Für die Deutschland Tour sind wir in den Kontinental-Bereich aufgestiegen und in der Bundesliga sofort auf Sieg gefahren. Dass wir uns für das wichtigste Rennen in Deutschland qualifiziert haben, ist Belohnung aber auch eine große Aufgabe“, sagte Team-Manager Lars Wackernagel vor allem mit Blick auf das große Finale in Erfurt.

Bei der Entscheidung für Lotto - Kern Haus und Dauner Akkon spielten auch die Auftritte der beiden Teams bei der vergangenen Deutschland Tour eine Rolle, wie die Veranstalter anmerkten. Zudem wies man in der Presseerklärung auf zwei junge Fahrer hin, die in dieser Saison für Furore gesorgt hatten. Im Trikot von Lotto - Kern Haus gewann Jonas Rutsch die U23-Ausgabe von Gent-Wevelgem und wurde Fünfter der U23-Flandern-Rundfahrt.

Damit geriet der 21-Jährige auch ins Blickfeld der WorldTour-Teams. Es war schließlich das US-Team EF Education First, das Rutsch als Neoprofi für 2020 verpflichtete. Bei der Nominierung von Dauner - Akkon verwiesen die Veranstalter auf Dominik Bauer, der als Sechster bestplatzierter deutscher Fahrer bei der U23-Ausgabe von Eschborn - Frankfurt war.

"Wir sind äußerst erfreut über die Wildcard zur D-Tour, diese war ein großes Ziel in diesem Jahr. Es ist schön zu sehen, dass die gutes Ergebnisse und unser Engagement in der Nachwuchsförderung wertgeschätzt werden. Jetzt geht es für uns darum, den Fahrern die bestmögliche Vorbereitung zu ermöglichen, um in Topform am Start zu stehen und das Vertrauen des Veranstalters zu bestätigen. Die D-Tour ist ein riesiges Event und gerade für unsere jungen Fahrer wird das eine schwere, aber schöne Rennerfahrun", kommentierte Sportdirektor Gerald Ciolek gegenüber radsport-news.com die Nachricht.

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