Tscheche gewinnt Königsetappe der Algarve-Rundfahrt

Im dritten Versuch kann Stybar am Alto do Malhao jubeln

Foto zu dem Text "Im dritten Versuch kann Stybar am Alto do Malhao jubeln"
Zdenek Stybar (Deceuninck - Quick-Step) hat die Königsetappe zum Abschluss der Algarve-Rundfahrt gewonnen. | Foto: Cor Vos

25.02.2019  |  (rsn) - Im vergangenen Rekordjahr, als das Team 73 Siege feierte, suchte man den Namen Zdenek Stybar vergebens in den Quick-Step-Palmares. 2019 hatte der erfahrene Tscheche gleich zu seiner Saisonpremiere Grund zum Jubel. Stybar entschied die abschließende Königsetappe der Algarve-Rundfahrt am Alto do Malhao für sich und ließ dabei nicht nur Kletterspezialisten wie Wout Poels (Sky / 3.) oder seinen Teamkollegen Enric Mas (4.) hinter sich.

Nach zwei vergeblichen Versuchen am Alto do Malhao, wo zum vierten Mal in Folge eine Volta ao Algarve zu Ende ging, kam Stybar erstmals durch, und zwar mit drei Sekunden Vorsprung auf den Dänen Sören Kragh Andersen (Sunweb). “Ich bin sehr glücklich, weil ich in den beiden vergangenen Jahren auf dieser Etappe immer attackiert habe, 2018 wurde ich einen Kilometer vor dem Ziel gestellt. Jetzt endlich hat es geklappt“, freute sich der Tschechische Meister, der seinen letzten Sieg in einem UCI-Rennen vor ziemlich genau zwei Jahren feiern konnte, als er die 2. Etappe von Tirreno-Adriatico gewann.

Mit dem Erfolg an der Algarve schaut Stybar nun auch zuversichtlich auf seine großen Saisonziele, die wieder im Frühjahr auf ihn warten. “Das ist eine große Belohnung für mich, es ist mein erster Saisonsieg und ist verheißungsvoll für die Klassiker, bei denen ich dann in der besten Form zu sein hoffe“, sagte der 33-Jährige, der in der vergangenen Saison zwar kein Podiumsergebnis bei den großen Eintagesrennen verbuchen konnte, dafür aber mit seiner Beständigkeit überzeugte: Stybar wurde jeweils Neunter beim E§ Harelbeke und Paris-Roubaix, Zehnter der Flandern-Rundfahrt und belegte Rang acht bei Gent-Wevelgem sowie Platz sechs bei Dwars door Vlaanderen.

Angesichts seiner Vorstellung auf der Königsetappe darf sich der ehemalige Cross-Weltmeister nun auch berechtigte Hoffnungen darauf machen, dass es 2019 bei den Klassikern einige Positionen weiter nach vorn geht. “Der Sieg ist wichtig, weil er die gute Vorbereitung im Winter bestätigt und meine Zuversicht stärkt“, betonte Stybar.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine