Von 1 bis 3351

Die 105. Tour de France in Zahlen

Foto zu dem Text "Die 105. Tour de France in Zahlen"
Die Streckenkarte der 105. Tour de France | Foto: A.S.O.

04.07.2018  |  (rsn) - Wer ist der jüngste Starter, wer der älteste der am Samstag beginnenden 105. Frankreich-Rundfahrt? Wie viele Debütanten stehen am Start und wer verfügt über die größte Erfahrung? Dies und viel mehr können Sie nachfolgend in "Die Tour in Zahlen" nachlesen.

1 In diesem Jahr ist Bob Jungels (Quick-Step Floors) der einzige Luxemburger, der die Frankreich-Rundfahrt in Angriff nimmt. Der frisch gekürte Doppel-Meister seines Landes nimmt erstmals in seiner Karriere die Gesamtwertung ins Visier.

2 Ruhetage stehen wieder auf dem Plan, und zwar am 16. und am 23. Juli.

3 Mit Gregor Mühlberger, Lukas Pöstlberger (beide Bora-hansgrohe) und Michael Gogl (Trek-Segafredo) bestreiten wie 2017 bereits insgesamt drei Österreicher die Tour, wobei die beiden erstgenannten ihre Debüts geben

4 Schweizer sind in diesem Jahr dabei: Debütant Silvan Dillier (AG2R), Michael Schär, Stefan Küng (beide BMC) sowie der nachnominierte Mathias Frank (AG2R) .

5 Fahrer im Peloton haben schon mindestens je eine GrandTour gewonnen. Am erfolgreichsten war Chris Froome mit insgesamt sechs Siegen (viermal Tour, je einmal Giro und Vuelta). Kann der Brite in diesem Jahr diese Marke weiter ausbauen?

11 deutsche Profis reisen nach Frankreich, das sind fünf weniger als noch im Vorjahr, als die Tour in Düsseldorf startete.

15 Sylvain Chavanel (Direct Energie) ist mit 15 zu Ende gefahrenen Frankreich-Rundfahrten der mit Abstand erfahrenste Starter im Peloton. Den zweiten Platz mit je neun Ankünften in Paris teilen sich mehrere Fahrer, darunter Marcus Burghardt (Bora-hansgrohe).

21 Egan Bernal (Sky) ist mit 21 Jahren der jüngste Starter im Feld. 100 Tage älter ist der ebenfalls 21-Jährige David Gaudu (Groupama-FDJ).

22 Auf 15 Sektoren verteilt führen auf der 9. Etappe knapp 22 Kilometer über Kopfsteinpflaster, was vor allem den Bergflöhe im Feld Kopfzerbrechen bereiten wird.

26 Anstiege der 1., der 2. und der Ehrenkategorie müssen im Verlauf der drei Wochen durch Frankreich gemeistert werden, dies sind drei Weniger als im Vorjahr.

30 Aus so vielen verschiedenen Ländern kommen die Tour-Starter. Mit 35 Fahrern stellen die Franzosen wieder das größte Kontingent.

35 Fahrer stehen erstmals am Start der Tour de France. Dabei ist der Australier Rory Sutherland (UAE-Team Emirates) mit mehr als 36 Jahren der älteste Debütant.

40 Franco Pellizotti (Bahrain-Merida) und Mathew Hayman (Mitchelton-Scott) sind mit je 40 Jahren die beiden ältesten Teilnehmer. Dabei ist der Italiener allerdings knapp 100 Tage älter als der Australier.

48 GrandTour-Etappen hat Mark Cavendish bislang gewonnen und ist damit im Tour-Feld der einsame Rekordhalter. 30 davon hat er bei der Tour gewonnen, auch das ist ein Bestwert. Zum Tour-Allzeitrekord von Eddy Merckx fehlen dem Briten nur noch vier Siege.

65 Kilometer lang ist die kürzeste Etappe, die Zeitfahren einmal ausgeklammert. Dafür stehen auf der 17. Etappe zwei Anstiege der 1. Kategorie sowie eine Schlusssteigung der Ehrenkategorie auf dem Programm. Es wird also kurz und sehr knackig.

66 Zeitfahrkilometer sind bei der Tour zu bewältigen. 35 davon am dritten Tag im Mannschaftszeitfahren, 31 im individuellen Kampf gegen die Uhr am vorletzten Tag.

176 Fahrer nehmen die Frankreich-Rundfahrt in Angriff, das sind 22 Profis weniger als im Vorjahr. Grund ist die Reduzierung der Aufgebote von neun auf acht Mann.

231 Kilometer weist ist die längste Etappe der diesjährigen Tour auf. Allerdings ist der Streckenverlauf nach Chartres am siebten Tag nahezu flach, eine Sprintentscheidung ist wahrscheinlich.

2215 Meter hoch ist das Dach der diesjährigen Tour, der Col du Portet der auf der 17. Etappe als Schlussanstieg befahren wird. Wer als erstes oben ist, bekommt das Souvenir Henri Desgrange verliehen.

3351 Kilometer müssen die Profis in diesem Jahr zurücklegen, ehe sie Paris erreichen. 3336 davon führen durch Frankreich, lediglich auf der 16. Etappe legt das Feld einen gut 15 Kilometer langen Abstecher nach Spanien ein.


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