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04.06.2018 | (rsn) - Liebe Radsport-News-Leser und -leserinnen! Ihr habt euch sicher schon gefragt, wo der Tagebucheintrag zur 6. Etappe geblieben ist. Leider müssen wir den zusammen mit der letzten Etappe schreiben. Wir hatten schlichtweg keine Zeit. Die Gotha-Etappe war spät zu Ende und die gestrige Schmölln-Etappe begann bereits 10 Uhr.
Die Etappe in Gotha begann für Franziska und Marie damit, den Sunweb-Bus und den Trek-Drops-LKW auf den Marktplatz in Gotha zu lotsen. Die Thüringer Marktplätze sind schlichtweg nicht dafür ausgelegt, dass dort ein Reisebus parkt. Man muss erstmal die Stadt fragen, welche Bereiche überhaupt zum Parken genutzt werden können und aufpassen, dass keine Rettungswege verstellt werden. Das ganze Unterfangen hat uns dann ca. eine Stunde an Zeit gekostet. Kurz vor dem Rennen aß Franziska endlich ihre erste Rundfahrt-Bratwurst. Dies musste dringend sein, da die Etappe über den Inselsberg und Heuberg insgesamt vier Stunden dauern sollte.
Eine landschaftlich sehr schöne Etappe, Sunweb versuchte permanent, sich eine bessere Ausgangsposition in der Gesamtwertung zu verschaffen und Alice Barnes gelang schließlich ein Ausreißersieg. Am Ende des Tages stand für uns noch die Auswertung mit dem UCI-Kommissär und dem deutschen Chefkommissär an. Wir haben viel Lob für unsere Rundfahrt bekommen, aber es gibt natürlich immer auch noch Punkte, die wir verbessern können! Zum Glück sind dies nur kleine Dinge, die wir schnell ändern können.
Am Schlusstag stand dann das Einzelzeitfahren in Schmölln an. Für uns begann der Tag mit dem Sortieren der Namensaufkleber für die Begleitautos beim Zeitfahren in der Startreihenfolge. Marie ordnete dann während des Rennens die Begleitfahrzeuge der Teams in der richtigen Reihenfolge ein. Wenn die Autos dann mal die eine oder andere Minute zu spät kommen, weil sie zuvor schon eine andere Fahrerin des Team begleitet haben, kann es dann auch hier schon mal stressig werden – zumal alle Autos in den schmalen Gassen von Schmölln nochmal umgeparkt werden müssen.
Leider hatten wir zu Beginn des Zeitfahrens noch eine super heikle Situation: Während die ersten Fahrerinnen gen Ziel fuhren, musste die örtliche Feuerwehr ausrücken, da sich auf der Autobahn ein schwerer Verkehrsunfall ereignete hatte. Zum Glück konnte die Feuerwehr problemlos passieren, dennoch schlug uns das Herz bis zum Hals, als wir die Sirenen hörten.
Das Finale der 31. Lotto Thüringen Ladies Tour war an Spannung nicht zu überbieten. Vor dem Zeitfahren führte Lisa Brennauer mit sieben Sekunden vor Ellen van Dijk. Franziska hatte zuvor getippt, dass Ellen das noch schaffen würde. Zum Glück ist sie nicht ins Wettbüro gegangen, denn Lisa zeigte sich in Topform und verlor lediglich zwei Sekunden im Zeitfahren, so dass sie mit fünf Sekunden Vorsprung die Rundfahrt gewann.
Nach sieben Etappen sind nicht nur die Fahrrinnen, sondern auch wir auch ordentlich geschlaucht und freuen uns nun auf die Familie, gemütlich Eis essen, selber mal wieder Radfahren und auch auf eine Pause vom PC, von Twitter und Co. Aktuell können wir uns nicht vorstellen, wie es wäre, noch zwei Wochen weiter zu machen.
Das Gefühl hält aber nicht lange an, denn in 14 Tagen beginnt schon wieder das Rundfahrtfieber für 2019. Ein bisschen Wehmut ist natürlich auch dabei, denn die Rundfahrt macht uns trotz des Stresses super viel Spaß und während in der Woche sind alle Helfer und Mitarbeiter wie eine große Familie.
Wir hoffen, unser Tagebuch konnte einen kleinen Einblick in das „Rennen dahinter“ bieten. Wenn es euch gefallen hat, sprecht Radsport News an und dann gibt es nächstes Jahr vielleicht wieder einen Blick hinter die Kulissen.
Uns jedenfalls hat das Schreiben sehr viel Spaß gemacht.
Eure Marie und Franziska
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