--> -->
16.05.2016 | Was war das für ein Tag! Wieder einmal Start um 10 Uhr, mit dem Startschuss wurden auch direkt die ersten Attacken gefahren. Von Beginn an ging es leicht berghoch, nach 5 km setzte sich eine ca. 10 Mann starke Gruppe ab, darunter 3 Fahrer, die sich in der Gesamtwertung ganz vorne befanden.
Ich schaute mich kurz um und sah keinen Teamkollegen, also wusste ich: ich muss jetzt versuchen hin zu springen, sonst haben wir keinen dabei. Zum Glück gelang mir das, mit einem Fahrer vom RTS Santic Team sehr schnell. Ich beteiligte mich allerdings nur sehr sporadisch an der Führungsarbeit.
Wir fuhren mit knapp über einer Minute Vorsprung über die Bergwertung beim Kilometer 34. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon fast Krämpfe, da das Feld uns in dieser Besetzung nicht weg lassen wollte, aber die starken Fahrer in meiner Gruppe gaben auch alles. Nach der Abfahrt kam Ruhe ins Feld und der Vorsprung wuchs schnell an. Genau zu dem Zeitpunkt attackierte Stefan (Schumacher, d. Red) mit einem Drapac-Fahrer aus dem Feld heraus, um in meine Gruppe zu gelangen. Ab dann beteiligte ich mich natürlich überhaupt nicht mehr an der Führungsarbeit, was die anderen verständlicherweise überhaupt nicht freute.
50km nachdem Stefan seine Attacke fuhr, war er immer noch nicht in meiner Gruppe – 30 Sekunden fehlten ihm noch - und am Ende seiner Kräfte. Deshalb ließ ich mich auf Anweisung zu ihm zurückfallen und schloss mit ihm die restlichen Meter. Puhh!!! Obwohl ich die letzten 50km nur im Windschatten gerollt war musste ich jedes noch vorhandene Körnchen mobilisieren.
Nach 153km stand die letzte Bergwertung des Tages auf dem Plan. In dieser Steigung fand ich meinen Meister und musste reißen lassen. Stefan rettete sich über den Berg und fuhr noch auf einen Starken 4. Platz. Das nach diesem Kraft Akt!
Die Etappe wurde den ganzen Tag richtig schnell gefahren. Mit Rücken- und Seitenwind hatte ich auf Platz 18 trotz ca. 4 min Rückstand auf den Tagessieger einen Schnitt von 48,9km/h!
Jetzt ist Stefan wieder zurück im GC! Momentan auf Platz 5. Morgen steht die Etappe mit der Bergankunft auf 2440m an. Dort wird dann die Gesamtwertung endgültig gemacht. Platz 3 ist mit 32. Sec Rückstand noch in Reichweite. Wir werden weiterhin alles geben!
Viele Grüße und bis morgen
Georg
20.05.2016Jede Tempoverschärfung tat sofort weh(rsn) – Zum Abschluss der Tour of Iran führte die Strecke durch die Stadt Tabriz. Ein anspruchsvoller Rundkurs von 11,4 Kilometern musste zehn Mal absolviert werden. Vom Start ging es zunächst 3 K
17.05.2016Die Iraner waren im Schlussanstieg zu stark für Stefan(rsn) - Heute Morgen war der Start zur Etappe direkt vor unserer Hoteleinfahrt. Das Rennen führte die ersten 140 von insgesamt 181km die gleiche Straße zurück, über die wir gestern zum Ziel gefahr
15.05.2016Außergewöhnlich - schon der dritte Ausreißersieg in Folge(rsn) - Heute galt es 139 km zu absolvieren. Vom Start weg ging es erst mal einen 30km langen "Zieher" hoch. Mit 2,5% im Schnitt wirklich nicht steil, aber 750 Höhenmeter sind immer noch einiges. Des
15.05.2016Windstaffeln auf der Ebene, Vollgas am Berg!(rsn) - Nach der 1. Etappe waren alle Radfahrer, die an der Rundfahrt teilnehmen, beim Bürgermeister on Urmia zum Abendessen eingeladen. An sich eine tolle Idee, aber mit 20 Minuten Fahrtzeit pro Weg
13.05.2016Den ganzen Tag mit erhöhten Pulswerten unterwegs(rsn) - Heute standen 162 wellige Kilometer von Tabriz nach Urmia auf dem Programm. Um 10 Uhr morgens fiel der Startschuss. Zunächst ging es leicht ansteigend los, wodurch die Anfangsphase sehr har
13.05.2016Flach,wellig, bergig - bei diesem Rennen ist alles dabei(rsn) - Am Dienstagmittag fand sich das Team Christina Jewelry am Stuttgarter Flughafen ein, um die Reise in den Iran anzutreten. Beim Scannen unserer Radkoffer wurde unser (leicht entzündbarer) Reif
08.01.2026Iserbyt muss seine Karriere beenden (rsn) – In einem emotionalen Video auf Instagram hat Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Altez) das Ende seiner Karriere erklärt. Seit Februar 2025 hat er ehemalige Weltranglistenerste kein Rennen mehr
08.01.2026Verschneite Querfeldein-Titelkämpfe in Bensheim (rsn) – Am kommenden Wochenende werden im südhessischen Bensheim die Deutschen Meisterschaften im Cross ausgetragen. Wie schon 2018 finden die Titelkämpfe rund um den Bikepark am Berliner Ring im
08.01.2026Soudal - Quick-Step bindet auch Magnier langfristig (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
08.01.2026Soudal bleibt Titelsponsor bis 2030, Dumoulin wird Renndirektor (rsn) - Ex-Profi Tom Dumoulin wird neuer Renndirektor des Amstel Gold Race. Der 35-jährige Niederländer übernimmt den Job von Leo van Vliet, allerdings erst zur Austragung 2027. Es wird die 61. sei
08.01.2026Titelverteidiger Plapp fährt hinterher: Vine ist neue Zeitfahrmeister Australiens (rsn) – Jay Vine (UAE – Emirates – XRG) hat sich zum zweiten Mal nach 2023 zum australischen Zeitfahrmeister gekrönt. Der 30-Jährige fuhr in Perth, wo auch die Straßenrennen ausgetragen
08.01.2026Als ProTeam: Tudor legt den Fokus auf die Grand Tours (rsn) – Der Schweizer Rennstall Tudor Pro Cycling hat am Mittwoch im spanischen Moraira etwas östlich von Calpe an der Costa Blanca seinen Medientag vor der Saison 2026 abgehalten. Und Miteigentüm
08.01.2026Nach starker Saison startet erneut die Jagd auf den “Heiligen Gral“ (rsn) – Sechs Neuverpflichtungen nahm FDJ - Suez für das Jahr 2025 unter Vertrag und krempelte das Team damit maßgeblich um. Vom siebten Platz 2024 arbeitete sich die französische Mannschaft zum
07.01.2026Simon Yates beendet Karriere (rsn) – Der amtierende Giro-Sieger Simon Yates hat am Mittwochmittag völlig überraschend und mit sofortiger Wirkung seine Karriere beendet. “Ich habe die Entscheidung getroffen, mich vom profess
07.01.2026Pidcock und Pinarello-Sextett zieht es nach Chile (rsn) – Dass Radsportler vor Saisonbeginn ins Höhentrainingslager ziehen, ist nichts Besonderes. Dass ein Septett von Pinarello einen Monat nach Südamerika reist, ist dann aber doch sehr ungewöhn
07.01.2026Roodhooft: Van der Poel “war einfach so, wie er sein musste“ (rsn) – In der Weihnachtsperiode hat Niels Vandeputte zwei Crossrennen im Trikot von Alpecin – Deceuninck und im neuen Jahr dem von Alpecin – Premier Tech gewonnen. Doch Fahrer der belgischen Ma
07.01.2026Die Hoffnung auf Healy und Highlights (rsn) – Auf dem Papier war die Saison 2025 eine durchschnittliche für das Team EF Education – EasyPost. Zehn Siege lagen unter der Norm für die US-amerikanische Equipe, Rang zwölf im UCI-Rankin
06.01.2026Mit “Mont Ventoux Norwegens“ und Finale an den Hängen der Ski-WM (rsn) – Während es 2026 keine Tour of Norway geben wird, weil die öffentlichen Förderungen gestrichen wurden, steht das Arctic Race of Norway (2.Pro) auch in diesem Jahr wieder im Rennkalender. I