--> -->
18.07.2015 | (rsn) - Er war der Top-Favorit auf den Tagessieg, doch am Ende stand vor dem Namen Peter Sagan einmal mehr nur die Zahl "2". Der Slowake musste sich im steilen Bergsprint von Rodez dem Belgier Greg Van Avermaet (BMC) geschlagen geben und ging danach hart mit sich selbst ins Gericht.
„Ich bin sauer und enttäuscht", sagte Sagan angesichts seines insgesamt 15. zweiten Platzes bei einer Tour-de-France-Etappe. Auch in dieser Saison war Sagan bereits 13 Mal erster Verlierer. „Wenn ich verliere, weil jemand stärker war, ist das okay für mich. Aber heute habe ich zu lange gewartet. Es war mein Fehler."
Sagan folgte Van Avermaet in der 570 Meter langen Schlusssteigung zum Ziel und erreichte dessen Hinterrad gut 100 Meter vor der Linie. Die letzten 75 Meter führten leicht bergab, und Sagan bereute schließlich, nicht sofort angegriffen zu haben und vorbeigefahren zu sein. „Ich bin an Gregs Hinterrad gekommen, aber dann habe ich mich hingesetzt. Und danach hatte ich nicht mehr die Kraft, nochmal anzutreten. Wenn ich gleich durchgezogen hätte, wäre es gut ausgegangen. Deshalb bin ich sauer auf mich selbst."
Trösten konnte sich der 25-Jährige damit, seinen Vorsprung im Kampf um das Grüne Trikot ausgebaut zu haben. Weil André Greipel (Lotto-Soudal) und Mark Cavendish (Etixx-Quick-Step) leer ausgingen und John Degenkolb (Giant-Alpecin) Vierter wurde, führt Sagan in der Punktewertung nun mit 285 Zählern und liegt deren 24 vor Greipel. Degenkolb hat bereits 57 Punkte Rückstand, Cavendish 93.
„Ich bin froh, Punkte fürs Grüne Trikot geholt zu haben und das Trikot weiter zu tragen, aber ich will auch eine Etappe gewinnen", sagte Sagan, der die Führung in der Punktewertung am Zwischensprint vorübergehend an Greipel verloren hatte. „Ich habe dort herausgenommen. Cavendish kam nach links rüber und Greipel war noch weiter links. Da wurde es mir zu gefährlich."
Ursprünglich war sein Tinkoff-Saxo-Team nur mit einem Ziel in Utrecht angetreten: Man wollte mit Alberto Contador die Tour gewinnen. Auch Sagan ordnete sich diesem Vorhaben unter und trat zunächst als Helfer des Spaniers auf. Nachdem der Giro-Sieger in den Pyrenäen aber schon viel Zeit auf Chris Froome (Sky) eingebüßt hat, scheint man beim russischen Rennstall nun etwas umzudenken.
Auf dem Weg nach Rodez stellte sich das gesamte Team in den Dienst von Sagan, um im Finale die Ausreißer zurückzuholen und dem Slowakischen Meister den Sprint um den Sieg zu ermöglichen. „Das Team hat heute für mich gearbeitet und ich muss mich bedanken: Meine Teamkollegen haben einen tollen Job gemacht", sagte Sagan. Nur mit sich selbst war er in Rodez einfach nicht zufrieden.
(rsn) –Tour-Direktor Christian Prudhomme bestreitet die Rechtmäßigkeit der Forderung des Niederländischen Radsportverbands (KNWU), der von der ASO 140.000 Euro für den Grand Départ der Frankrei
(rsn) - Der Niederländische Radsportverband KNWU hat sich an die UCI gewendet, weil er seit vier Monaten auf eine Zahlung der ASO in Höhe von 140.000 Euro wartet. Das berichtet das niederländische
(rsn) - Keiner soll sich sicher fühlen! Auch nicht, wenn die Rennen rum sind. Deshalb sollen die Dopingproben der gerade beendeten Tour de France nachträglich auf das neue Epo-StimulanzmittelÂ
(rsn) – Federico Bahamontes traut Alejandro Valverde (Movistar) den Tour-Sieg zu und hat seinen Landsmann aufgefordert, im kommenden Jahr das Gelbe Trikot ins Visier zu nehmen. „Wenn er Dritter ge
(rsn) – Auf die Frage, wie die am Sonntag zu Ende gegangene Tour de France für ihn verlaufen sei, fand Paul Voß gegenüber radsport-news.com nur zwei Worte: „Nicht zufriedenstellend.“ Nach seh
(rsn) - Wir trauten unseren Augen nicht, als wir das von Philousport bei Twitter eingestellte Video (siehe die beiden Links unten) betrachteten. Es sah aus, als stünde ein „Engel" mit flatternden F
Paris (dpa) - Ein Jugendlicher ohne Führerschein ist wohl für den Zwischenfall vor dem Finale der Tour de France am Sonntag verantwortlich, bei dem die Pariser Polizei Schusswaffen einsetzte.
(rsn) - Ein Etappenpodium, zwei weitere Platzierungen in den Top Ten, der 25. Platz in der Gesamtwertung sowie zwei Auszeichnungen als aktivster Fahrer sind die Bilanz des deutschen Bora-Argon 18-Team
Paris (dpa/rsn)- Am Sonntag gewann André Greipel (Lotto Soudal) erstmals in seiner Karriere die letzte Tour-Etappe auf den Champs Élysées. Im Ziel wartete sein Jugendtrainer Peter Sager um mit dem
Paris (dpa/rsn) - Erst gab es Dosenbier, dann Champagner - und aus den Boxen dröhnte der bei solchen Gelegenheiten unvermeidliche Queen-Hit „We are the Champions“. Bevor Christopher Froome
(rsn) - Drei harte Wochen Tour de France liegen hinter den 21 Mannschaften. Zeit für radsport-news.com, eine Bilanz der 102. Tour de France zu ziehen. Welche Teams haben überzeugt, welche sind hinte
(rsn) - Drei harte Wochen Tour de France liegen hinter den 21 Mannschaften. Zeit für radsport-news.com, eine Bilanz der 102. Tour de France zu ziehen. Welche Teams haben überzeugt, welche sind hinte
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus