Tour-Splitter / 16. Juli

Dempster raus - Bora-Argon 18 nur noch zu sechst

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Zak Dempster (Bora-Argon 18) musste auf der 12. Tour-Etappe aufgeben. | Foto: Cor Vos

16.07.2015  |  (rsn) – Das deutsche Bora-Argon 18-Team ist bei der Tour de France nur noch zu sechst unterwegs. Nachdem Andreas Schillinger und Kapitän Dominik Nerz aussteigen mussten, gab auf der heutigen 12. Etappe sein Mannschaftskollege Zak Dempster auf. Der Australier hatte sich auf der gestrigen Etappe mit letzter Kraft noch ins Ziel gekämpft. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Alex Dowsett (Movistar). Der Britische Zeitfahrmeister war heute ebenfalls schon früh aus dem Feld herausgefallen

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Für Alain Gallopin ist die 102. Tour de France noch lange nicht entschieden. Der Sportliche Leiter des Trek-Teams, dessen Kapitän Bauke Mollema derzeit Zehnter des Gesamtklassements ist, traut Nairo Quintana (Movistar) zu, in der letzten Woche noch einen Angriff auf das Gelbe Trikot zu starten. „Die Alpen sind in diesem Jahr noch schwerer, und ich denke, dass Nairo Quintana dort noch einmal die Situation verändern kann“, prognostizierte der Franzose. Mollema traut er ebenfalls eine gute Vorstellung zu. „Sein Ziel ist ein Platz unter den ersten sieben oder acht (des Gesamtklassements, d. Red.)“, so Gallopin.

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André Greipel hat sich an seinem 33. Geburtstag schon früh selbst ein kleines Geschenk gemacht. Der Kapitän des Lotto Soudal-Teams entschied den Zwischensprint der 12. Etappe, der bereits nach 20 Kilometern anstand, vor John Degenkolb (Giant-Alpecin) und Peter Sagan (Tinkoff-Saxo) für sich. Der Slowakische Meister verteidigte als Dritter allerdings sein Grünes Trikot mit zwei Punkten Vorsprung auf Greipel.

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Chris Froome hat vor der 12. Etappe der Tour de France frühen Besuch bekommen. „Ich wurde heute Morgen um 6.30 Uhr für eine Dopingkontrolle geweckt“, sagte der Träger des Gelben Trikots dem französischen Fernsehen vor dem Start in Lannemezan. In der Pyrenäenstadt zeigte das Thermometer am späten Vormittag bereits 32 Grad an – für Froome kein Grund zur Sorge: „Ich fürchte mich nicht vor der Hitze heute. Ich bin in Kenia geboren, da ist es auch heiß“, sagte der Sky-Kapitän lapidar.

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