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Beim Aufwärmen zum Tour-Zeitfahren

Fahrer tricksen mit Eis-Westen ihren Kopf aus

Von Joachim Logisch aus Utrecht

Foto zu dem Text "Fahrer tricksen mit Eis-Westen ihren Kopf aus"
Tony Martin (Etixx-Quick-Step) bei der Team-Präsentation der 102. Tour de France | Foto: Cor Vos

04.07.2015  | 

(rsn) - Es klingt doppelt paradox! Auch beim Start der 102. Tour de France in Utrecht wird heute ein Hitzerekord mit 32 Grad im Schatten erreicht. Auf dem betonierten Messegelände der niederländischen Metropole dürfte sich die Luft noch ein paar Grad mehr aufheizen.

Obwohl jedem der Schweiß in Strömen den ganzen Körper runterläuft, strampeln die Profis im Schatten ihrer Mannschafts-Busse auf dem Rad, um sich für ihren Einsatz im Auftakt-Zeitfahren vorzubereiten. Dabei tragen die Fahrer einiger Teams wie Etixx-Quick Step, Lampre oder Trek mit Eis gefüllte Westen.

„Das machen wir, um den Kopf auszutricksen“, erklärte Tim Vanderjeugd, der Pressesprecher der Trek-Equipe. „Es geht darum, dass nur die Muskulatur aufgewärmt wird, damit sie Leistung bringen kann. Der restliche Körper soll nicht überhitzen. Durch die Eis-Weste wird dem Kopf signalisiert, dass die Körper-Temperatur okay ist und die Muskeln versorgt werden können.“

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So eine Eis-Weste hätte sicher jeder der vielen Tausend Fans, die sich zum Tour-Start auf dem Messegelände Jaarbeurs tummeln, gerne auch getragen.

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