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Als polnischer Kapitän ins Straßenrennen

Kwiatkowski will erstmals auch bei einer WM überzeugen

Von Wolfgang Brylla

Foto zu dem Text "Kwiatkowski will erstmals auch bei einer WM überzeugen"
Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-Quick Step) gewann im März die 8. Strade Bianche. | Foto: Cor Vos

26.09.2014  |  (rsn) - Vor dem Straßenrennen der diesjährigen Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada ist Michal Kwiatkowski guter Dinge. Der 24-j¬ährige Fahrer vom Team Omega Pharma-Quick Step wird am Sonntag die neunköpfige polnische Nationalmannschaft als Kapitän anführen.

Im Gespräch mit dem italienischen Radsport-Portal biciclismo.com erklärte Kwiatkowski, der zuletzt eine Etappe bei der Großbritannien-Rundfahrt gewann und im Gesamtklassement Zweiter wurde, dass er sich auf eines der wichtigsten Rennen des Jahres penibel vorbereitet habe.

„Zwei Wochen habe ich in Livigno verbracht, wo ich mein erstes Höhentraining in dieser Saison absolviert habe. Ich fühle mich gut und denke, dass ich mich im Vergleich zum letzten Jahr besser und intensiver vorbereitet habe“, erklärte der Allrounder.

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Der Sieger der Algarve-Rundfahrt sowie des Eintagesrennens Strade Bianche hofft auf nun ein gutes Ergebnis im WM-Straßenrennen. „Wir stellen ein starkes Aufgebot auf. Man weiß ja, dass das Straßenrennen bei einer Weltmeisterschaft spezifisch ist, bis dato konnte ich noch keine richtig guten Resultate einfahren. Diesmal soll es anders sein“, sagte Tony Martins Teamkollege, der im Juni Polnischer Zeitfahrmeister wurde, aber auf das Zeitfahren am Mittwoch verzichtete.

Im Straßenrennen hatte Kwiatkowski seinen Titel übrigens nicht verteidigen können. Den sicherte sich Bartlomiej Matysiak (CCC Polsat). Vor zwei Tagen rückte der Routinier dann auch für den erkrankten Lukasz Wisniowski (Etixx) in das polnische WM-Aufgebot nach.

Nach dem anstrengenden Frühjahr mit Top-Platzierungen bei den Ardennen-Klassikern wird Kwiatkowski nach der WM noch bei der Lombardei-Rundfahrt starten, ehe er seine Saison beendet.

„Im Großen und Ganzen kann ich mit meinem Saisonverlauf zufrieden sein, obwohl es bei der Tour de France nicht so lief, wie ich es erwartet hatte. Ich war einfach schon müde“, erklärte Kwiatkowski. „Allerdings habe ich schon wieder viel dazugelernt. Selbstverständlich möchte ich nach Frankreich zurückkehren und es noch einmal versuchen. 2013 war ich Gesamtelfter. Ich finde, dass meine Zeit für die ganz großen Rundfahrten noch kommt und dass ich mich weiter entwickeln werde“, fügte er an.

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