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09.09.2013 | (rsn) – Besser kann man eine Ankündigung kaum wahr machen. Ausgerechnet beim Heimspiel ihres Teams hat Elke Gebhardt ihren ersten Sieg im Trikot von Argos-Shimano eingefahren.
Die Freiburgerin, Ende 2012 zum niederländischen Frauen-Rennstall gewechselt, gewann die 4. Etappe der Boels Ladies Tour (2.1) und erklärte danach: „Bei der Teampräsentation zu Saisonbeginn habe ich gesagt, dass es mein Ziel sei, ein internationales Rennen zu gewinnen und dass es mir heute gelungen ist, ist einfach toll.“
Gebhardt sorgte für den dritten Etappensieg von Argos-Shimano, nachdem zuvor ihre Teamkollegin Kirsten Wild zweimal erfolgreich gewesen war.
„Wir haben die aktuell weltbeste Sprinterin im Team und schon damit gerechnet, dass wir die eine oder andere Etappe würden gewinnen können“, so Gebhardt am Ende der Rundfahrt im Gespräch mit Radsport News. „Unser Bilanz fällt super aus. Zwei Etappensiege waren das Ziel, drei sind es geworden. Wir haben super als Team zusammen gearbeitet und hatten eine Menge Spaß. Als holländische Mannschaft hat die Rundfahrt für uns natürlich einen hohen Stellenwert, wir fuhren sozusagen zu Hause.“
Die Aufgabe sei trotzdem nicht leicht gewesen, so Gebhardt, denn „die anderen Teams haben uns das Leben echt schwer gemacht. Aber derzeit läuft es für uns sehr gut, die Rennverläufe passen sehr gut zu unserer Taktik.“ Die sieht ähnlich wie im Männerteam aus, das ebenfalls in erster Linie auf die Sprinter wie Marcel Kittel und John Degenkolb setzt. In der vergangenen Woche zeigten Gebhardt und ihr Teamkollege Warren Barguil – der am Freitag auf der 13. Vuelta-Etappe seinen ersten Profisieg einfuhr – dass Argos nicht nur seine Sprinter-Trümpfe ausspielen kann.
„Warren und ich haben gezeigt, dass es auch anders geht“, sagte die 30-Jährige, die bereits bei den Deutschen Meisterschaften ihre gute Form unter Beweis stellte und sich im Straßenrennen von Wangen nur Trixi Worrack geschlagen geben musste.
Deshalb war der erste Profisieg auch keine große Überraschung. „Ich denke, ich habe schon ein paar Qualitäten und wenn die Form da ist, kann ich viel erreichen und auch das Team hat dann taktisch größeren Spielraum“, erklärte Gebhardt, die sich zuversichtlich zeigte, nach ihrem Sieg weitere Chancen von der Teamleitung zu erhalten. „Ich denke, dass ich damit schon mehr Freiraum bekomme. Trotz allem werde ich mit Freude meine Arbeit verrichten und zum Beispiel Kirsten den Sprint anfahren“, fügte sie an.
Mit dem Sieg im Rücken verschafft sich Gebhardt natürlich auch eine gute Position in Vertragsverhandlungen. Der Vertrag bei Argos-Shimano läuft zum Saisonende aus, und noch weiß die nach dem Weggang von Charlotte Becker und dem Karriereende von Marlen Jöhrendt einzige Deutsche im Team nicht, wohin es sie im kommenden Jahr ziehen wird.
„Ich bin in Verhandlungen, aber ich habe noch nichts entschieden“, meinte Gebhardt, die sogar die Qual der Wahl hat. „Ich habe hier super Teamkolleginnen, mit denen es echt Spaß macht. Aber es liegen auch andere Angebote vor. Da werde ich jetzt schauen, was für mich das Beste ist“, sagte sie.
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