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16.05.2013 | (rsn) – Paul Martens (Blanco) hat beim diesjährigen Giro d’Italia bereits sein zweites Spitzenergebnis eingefahren. Auf der gestrigen 11. Etappe über 182 Kilometer von Cave del Predil nach Erto belegte der Blanco-Profi im Sprint der ersten Verfolgergruppe den fünften Platz und war damit sehr zufrieden.
„Ich denke, dass das beinahe das Maximum war“, so Martens nach der Etappe zu Radsport News. Nachdem er bereits auf dem fünften Abschnitt einen hervorragenden dritten Platz hatte einfahren können, hat der 29-Jährige nun Appetit auf mehr entwickelt. „Bisher lief alles gut, darum hoffe ich, nochmals um einen Etappensieg mitfahren zu können“, fügte Martens an.
Dabei bewies der Klassikerspezialist auf der zweiten Bergtappe in Folge ein gutes Näschen. „Ich wusste heute schon vor dem Start, dass die Gruppe des Tages ankommen würde, zumindest sagte mir das mein Gefühl“, erklärte Martens, der allerdings über die Anzahl seiner Begleiter, zu denen auch Patrick Gretsch zählte, überrascht war. „Dass die Gruppe 20 Mann stark sein würde, hätte ich nicht gedacht. Dadurch begann das Pokerspiel schon 30 Kilometer vor dem Ziel.“
Besonders clever stellten sich dabei Daniel Oss und Ramunas Navardauskas an, die „mit 'Hilfe' des Kameramotorrads davonzogen“, so Martens, der den Trick des Duos aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. „Ich muss zugeben, dass die zwei danach extrem hart gefahren sind und Navardauskas hat hochverdient gewonnen. Ich habe im Finale einfach probiert‚ am Rad zu bleiben’", sagte er.
Im Zielsprint wäre sogar mehr drin gewesen, doch Martens konzentrierte sich zu sehr auf Danilo Di Luca und übersah dabei dessen Landsmann Salvator Puccio. „Ich wollte Di Luca unbedingt einholen, als ich mich dann nach links umgedreht habe, sah ich niemanden. Und rechts zog dann Puccio vorbei“, schilderte der gebürtige Rostocker die Szene, die ihn Rang vier kostete.
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