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Zu strenge Regelauslegung?

Kemna gibt Rennjury Mitverantwortung für Massenstürze

Foto zu dem Text "Kemna gibt Rennjury Mitverantwortung für Massenstürze"
Massensturz auf der 6. Tour-Etappe | Foto: ROTH

07.07.2012  |  (rsn) – Argos-Shimano-Sportdirektor Rudi Kemna hat die strenge Regelauslegung der Rennkommissäre bei der Tour de France für die vielen Stürze auf der 6. Etappe mitverantwortlich gemacht. „Gerstern war es ein sehr nervöser Tag. Jeder wollte nach vorne, und zwar Sprinter und Klassementfahrer – und dazu noch ihre Helfer“, wird Kemna auf wielerland.nl zitiert.

„Die Klassementfahrer, die gar nicht da vorne sein müssen, haben Angst Zeit zu verlieren. Auch, weil die Jury sehr streng ist. Sie achten unermüdlich darauf, dass sich keine Fahrer zwischen den Fahrzeugen bewegen“, so Kemna, der vorschlug, dass die Kommissäre etwas toleranter sein und nicht sofort Zeitstrafen aussprechen sollten, wenn sich Fahrer im Begleittross bewegten.

„Würden die Kommissäre da etwas mehr Flexibilität zeigen, würden die Etappe ruhiger verlaufen und uns würden die vielen Stürze erspart bleiben“, sagte der Niederländer.

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