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25.12.2011 | (rsn) - Weil der Dänische Radsportverband keine Doping-Sperre gegen Alex Rasmussen ausgesprochen hat, legt der Radsportweltverband UCI Widerspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ein.
Rasmussen wird vorgeworfen, innerhalb von 18 Monaten drei Mal gegen die Meldeauflagen verstoßen zu haben. Daraufhin wurde er von der UCI suspendiert und von seinem Team HTC-Highroad gefeuert.
Mitte November sah das dänische Olympische Komitee allerdings aus verfahrenstechnischen Gründen von einer Strafe ab, weil die UCI Rasmussen über den dritten Verstoß statt wie vorgeschrieben innerhalb von zwei Wochen erst nach zehn Wochen informiert habe. Rasmussen, der am Saisonende einen Vertrag bei Garmin-Cervélo unterschrieben hatte, erklärt die drei verpassten Kontrollen mit seiner Schludrigkeit. Mehrere seiner früheren Teamkollegen bestätigen seine Aussagen.
"Ich bestätige, dass die UCI im Fall Rasmussen beim Sportgerichtshof Einspruch eingelegt hat", sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani der Nachrichtenagentur Ritzau. Während der Fall verhandelt wird, darf der 27-Jährige weiter Rennen fahren. Der Däne war zwar nicht bei der Präsentation seines neuen Teams Garmin-Cervélo in Boulder (Colorado) dabei, wird aber im 30 Fahrer starken Aufgebot geführt.
Rasmussen war von dem Einspruch nicht überrascht. "Ich habe mich nicht gewundert. Ich wusste, es ist eine Sache von Prinzipien und sie würden der Sache nachgehen", erklärte er. "Ich denke, ich werde freigesprochen, weil sie mit den Regeln der WADA arbeiten und dies sind die gleichen, nach denen mich der dänische Radsportverband freigesprochen hat. Wenn die Regeln gleich sind, sollte auch das gleiche Urteil gesprochen werden."
Quelle: cyclingnews.com
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