Betrugsvorwürfe

Vuelta-Sieger Aitor Gonzalez erneut festgenommen

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Aitor Gonzalez | Foto: ROTH

20.08.2011  |  (rsn) - Aitor Gonzalez, Gewinner der Vuelta a Espana 2002, ist zum wiederholten Mal von der spanischen Polizei festgenommen worden. Der 36-Jährige steht im Verdacht, gemeinsam mit zwei Komplizen eine Bank um 1.500 Euro betrogen zu haben. Gonzalez und das Brüderpaar sollen im Namen eines Mietervereins Quittungen für nicht erfolgte Handwerkerarbeiten ausgestellt haben.

Aitor Gonzalez, der für Kelme, Fassa Bortolo und Euskaltel als Radprofi aktiv war, war bei der Spanien-Rundfahrt 2005 positiv auf Steroide getestet worden. Sein nationaler Verband hatte ihn zunnächst freigesprochen, der Radsportweltverband UCI bewirkte dann aber vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS eine zweijährige Sperre, woraufhin der Spanier seine Karriere beendete.

Es ist bereits das dritte Mal, dass Gonzalez verhaftet wurde. Im Jahr 2007 war er bei einer Verkehrskontrolle mit Alkohol und Kokain auffällig geworden. Anfang 2008 wurde er festgenommen, weil er drei Männer angeheuert hatte, die zwei Geschäftsleute einer Immobilienagentur überfallen sollten, weil diese ihm Geld schuldeten.

 

Quelle: cyclingnews.com

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