WM-Vorbereitung und Teamsuche laufen parallel

Grabsch traf das HTC-Aus unvorbereitet

Von Christoph Adamietz aus Amersfoort

Foto zu dem Text "Grabsch traf das HTC-Aus unvorbereitet"
Bert Grabsch (HTC-Highroad) im Zeitfahren der 63. Österreiche-Rundfahrt. Foto: Klaus Titzer

08.08.2011  |  (rsn) – Die Eneco-Tour mit zwei - wenn auch kurzen - Zeitfahren bildet für Bert Grabsch nach einer Wettkampfpause den Auftakt in Richtung Zeitfahr-WM in Kopenhagen. „Es ist aber auch noch mal ein letzter Test vor der Vuelta, die ich fahren werde“, kündigte Grabsch gegenüber Radsport News an.

Nach dem Aus von HTC-Highroad muss sich der gebürtige Wittenberger auch für eine neue Mannschaft empfehlen. Bei der Teamsuche will sich Grabsch nicht nur auf seine vergangenen Erfolge verlassen. „Man muss sich immer wieder auf`s Neue beweisen“, so der Zeitfahrweltmeister von 2008, den das Aus seines bisherigen Arbeitgebers sehr überraschend traf.

„Ich hatte erst einen Anruf vom Team, dass es weitergeht, dann drei Tage später kam der Bescheid, dass es vorbei ist“, schilderte Grabsch die Ereignisse. „Das hat mich überrascht aber auch enttäuscht. Wenn aber kein Geld da ist, was soll man machen?“

So hat der 36-Jährige auch erst vor wenigen Tagen mit einer anderen Mannschaft über seine Zukunft gesprochen. „Ich hatte immer die Hoffnung, dass es bei HTC-Highroad weiter geht,  und ich hatte ja auch Vertrag bis Ende 2012.“ Deshalb befinden sich die Vertragsgespräche erst in den Anfängen. „Es kann noch Tage oder gar Wochen dauern“, kündigte Grabsch an.

 

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