Sieg in der Nachwuchswertung bei Paris-Correze

Ein bewegender Moment für Thurau

Foto zu dem Text "Ein bewegender Moment für Thurau"
Björn Thurau (NSP) hat bei Paris-Correze das Nachwuchstrikot gewonnen. Foto: ROTH

04.08.2011  |  (rsn) – Mit dem Gewinn der Nachwuchswertung und Platz neun in der Gesamtwertung bei Paris-Correze (Kat. 2.1) ist Björn Thurau (Team NSP) endgültig wieder im Profizirkus angekommen. „Nach dem verpassten letzten Jahr (Thurau musste nach der Auflösung von Elk Haus vom ProContinental-Bereich zurück in die U23 wechseln, d. Red.) war das ein bewegender Moment für mich, denn ich hatte zuvor viele Niederschläge zu verdauen“, sagte Thurau am Abend zu Radsport News und ergänzte. „Es war etwas Besonderes für mich und es ist eine große Last von mir gefallen. Ich bin sehr glücklich über dieses Trikot.“

Um dieses bei der stark besetzten Rundfahrt zu gewinnen, musste der NSP-Profi bereits von Beginn an hellwach sein – dauerte die Rundfahrt nur zwei Tage. Zum Auftakt belegte er Platz elf, am Tag darauf schloss er die Etappe als 13. ab. Doch es wäre für Thurau gar noch mehr als Platz neun in der Gesamtwertung möglich gewesen.

„Ich bin im Sprint etwas zu weit hinten gewesen, als es bergauf ging. Natürlich ist es dann gerissen ich habe noch versucht vor zu springen, aber das Loch war etwas zu groß“, erklärte der 23-Jährige, der fünf Sekunden hinter Tagessieger Bert De Waele, aber noch eine Sekunde vor der ersten großen Gruppe ins Ziel kam.

Diese eine Sekunde reichte letztlich aus, um in der Nachwuchswertung mit eben jenen Vorsprung vor den beiden Franzosen Matthieu Boulo (Roubaix Lille Metropole) und Johan Lebon (Bretagne Schuller) ins Ziel zu retten.

„Es waren einige gute Fahrer hier in meinem Alter und die hatten natürlich dasselbe Ziel. Jedoch habe ich die ganze Etappe innerlich an mich geglaubt und am Ende hat es einfach gepasst. Das Team hat mich zu dem super unterstützt und hat sehr viel in mich investiert“, freute sich der Hesse, der somit auch ohne Stagiaire-Vertrag bei einem TopTeam auf sich aufmerksam machen konnte. „Ich wäre gerne als Stagiaire gefahren, aber ich denke, ich konnte mich auch so etwas ins Gespräch bringen“, so Thurau.

 

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