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06.08.2010 | (rsn) - Ziortza ist zwölf Jahre alt und kommt aus dem kleinen Dorf Ataun im Süden der baskischen Region Gipuzkoa. Das allein ist noch nichts Besonderes. Dass Ziortza sich allerdings für den Radsport interessiert, schon. Die Zwölfjährige ist begeisterter Fan des Teams Footon – Servetto und verfolgt so viele Rennen wie möglich live vor Ort. Heute feuerte Ziortza ihre Lieblinge bei der Burgos-Rundfahrt an.
„Angefangen hat alles damit, dass Dioni Galparsoro 2005 bei Kaiku unterschrieben hat. Dioni ist aus dem gleichen Dorf wie ich und natürlich bekommt man so etwas dann mit“ - zumal sich in dem 1500-Seelen-Nest Ataun angefangen vom Bürgermeister bis hin zu Ziortza und ihren jüngeren Brüdern Mikel und Adur alle kennen.
Zunächst waren die Geschwister Fans des Teams Kaiku, bis dieses sich zwei Jahre später auflöste. Mikel, der Zehnjährige, begeisterte sich dann für Euskaltel-Euskadi, bis er „Oscar Pujol kennenlernte und Freundschaft mit ihm schloss. Seitdem bin ich Fan von Cervélo“, sagt er stolz. Seine Schwester wählte den Weg über Saunier Duval und Fuji und ist nun bei Footon – Servetto angelangt. „Matxin, der sportliche Leiter, ist sehr nett, er hat mir und meinen Brüdern Trikots geschenkt! Und David de la Fuente (jetzt bei Astana, d. Red.) mag ich besonders, er ist auch sehr nett! Und von ihm habe ich ein Trikot von Fuji bekommen.“ Ihre Augen leuchten, als sie das erzählt. Ansonsten ist sie ein eher schüchternes Mädchen, das sich mit seiner Familie am wohlsten fühlt.
Die Frage, ob sie auch selber Rad fahre, bejaht sie eifrig: „Ich habe dieses Jahr angefangen, ich fahre für Caja Rural. In der Altersklasse „alevines“ (U13) bin ich sogar Zweite der Meisterschaft von Gipuzkoa geworden! Mikel fährt auch, er hat mit mir zusammen angefangen, ist aber in der Kategorie „benjamines“ (U11). Adur möchte auch, aber er ist mit seinen acht Jahren noch zu jung, er kann erst nächstes Jahr anfangen.“
Ziortza trainiert eifrig. „Jeden Tag zusammen mit Mikel, und einmal in der Woche trainiert das ganze Team zusammen. Wir fahren von Ordizia (dem Sitz der Mannschaft, d. Red.) nach Alegia und wieder zurück.“ Die Freude am Radsport hat keinerlei familiäre Hintergründe. „Im Gegenteil, Papa ist erst durch uns dazu gekommen, zu Rennen zu gehen!“ lacht das Mädchen. „Ich hoffe natürlich, dass ein Footon-Fahrer eine Etappe gewinnt, aber ich feuere alle an, sie haben es sich verdient!“
Beim heutigen Teamzeitfahren über 21,3 Kilometer von Quesos de Sasamón nach Melgar de Fernamental westlich von Burgos hatte jedoch nicht Footon – Servetto, sondern das russische Team Katjuscha die Nase vorne. Die Mannen um den Italiener Giampaolo Caruso besiegten das Team Liquigas – Doimo mit sieben Sekunden Vorsprung, elf Sekunden verlor das drittplatzierte Team Rabobank.
Caruso übernahm das lila Trikot des Leaders mit neun Sekunden vor dem spanischen Meister José Iván Gutiérrez (Caisse d'Epargne) und zehn vor dem Schweizer Oliver Zaugg (Liquigas – Doimo). Der bislang Führende Samuel Sánchez erreichte mit seinem Team Euskaltel – Euskadi das Ziel 28 Sekunden nach dem Gewinner und fiel in der Gesamtwertung auf Rang acht zurück, 22 Sekunden hinter Caruso.
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