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Keine Podiumsplatzierung in den Ardennenklassikern

Schleck-Brüder kehren mit leeren Händen heim

Foto zu dem Text "Schleck-Brüder kehren mit leeren Händen heim"
Andy und Fränk Schleck (Saxo Bank) bei Lüttich-Bastogne-Lüttich Foto: ROTH

26.04.2010  |  (rsn) – Mit leeren Händen kehrten Andy und Fränk Schleck und ihr Saxo Bank-Team von der Ardennenwoche zurück. Dem hoch gehandelten luxemburgischen Brüderpaar gelang trotz guter Form keine einzige Podiumsplatzierung in den drei Frühjahrsklassikern Amstel Gold Race, Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich. Für Titelverteidiger Andy Schleck reichte es am Sonntag im ältesten Eintagesrennen der Welt zwar zu einem respektablen sechsten Platz. Aber es war nicht das, was sich der Tourzweite und sein älterer Bruder Fränk vorgenommen hatten.

„Ich denke, wir haben erneut gezeigt, dass wir zu den Stärksten zählten. Wie waren präsent und die Beine hätten auch zum Sieg gereicht, doch letztendlich zählt nur das Resultat. Ich möchte keine Entschuldigungen suchen, doch dieser katastrophale Tag hat sicherlich gezeigt, dass man ohne das nötige Quäntchen Glück nicht ganz vorne landen kann“, erklärte Fränk Schleck dem Luxemburger Wort und verwies auf technische Defekte: „Ich hatte den ganzen Tag über mit Problemen am Fahrrad zu kämpfen. Insgesamt dreimal musste ich zum Materialwagen, da meine Bremse am Hinterrad blockierte“, so der 30-Jährige, der aber noch Neunter in Ans wurde.

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Sein fünf Jahre jüngerer Bruder hatte erwartungsgemäß an der Côte de la Roche aux Faucons 20 Kilometer vor dem Ziel angegriffen. „Meine Attacke kam für die Konkurrenten nicht ganz unerwartet“, gab Andy Schleck zu. „Dennoch konnte ich mich zusammen mit Gilbert absetzen. Leider wollte er nicht kollaborieren, ansonsten hätten wir das Ziel sicherlich als Duo erreichen können.“

Mit seinem Ergebnis zeigte sich Andy Schleck dennoch zufrieden. „Natürlich hätte ich gerne gewonnen, doch ein sechster Platz ist auch kein schlechtes Ergebnis“, erklärte er. „Ich wurde den ganzen Tag über eng bewacht; Contador etwa ließ mich nie aus den Augen. Zum Sieg hat es nicht gereicht, doch ich denke, für die Tour de France können wir zuversichtlich sein.“

In den kommenden Tagen wird sich die luxemburgische Tour-Hoffnung erholen, bevor es in die USA geht, wo Mitte Mai die Kalifornien-Rundfahrt (16. - 23. Mai) ansteht.

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