Start bei Tirreno-Adriatico nach überstandener Krankheit

Bert Grabsch: "Ankommen ist alles"

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Bert Grabsch (HTC-Columbia) vor dem Start der 1. Etappe von Tirreno-Adriatico Foto: ROTH

10.03.2010  |  (rsn) – „Ankommen ist alles“, lautet bei Tirreno-Adriatico das Motto von Bert Grabsch (HTC-Columbia). Der ehemalige Zeitfahrweltmeister hatte zuletzt gesundheitliche Probleme, litt an einem Magen-Darm-Virus, der von einer Mittelohrentzündung abgelöst wurde. Grabsch hatte deswegen seinen Start bei der Murcia-Rundfahrt absagen müssen und versucht, sich jetzt beim „Rennen zwischen den Meeren“ wieder in Form zu fahren.

„Nach den letzten beiden Wochen kann mein Ziel nur lauten durchzukommen. Ich hoffe, dass mein Ohr nicht mehr schmerzt“, so der gebürtige Wittenberger zu Radsport News. Allerdings wird sich Grabsch bei vorhergesagtem Regen und sechs Grad warm anziehen müssen.

Grabschs Aufgabe wird es wohl wieder sein, für seinen Kapitän Mark Cavendish Helferdienste zu leisten und zu den Finals hin Ausreißergruppen wieder zurückzuholen. Der 24-jährige Brite hatte zuletzt auch Probleme mit seiner Form. Tirreno-Adriatico will Cavendish zur Vorbereitung auf den Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo nutzen, wo er seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen will.

Auf den flacheren Etappen zählt der überragende Sprinter der vergangenen Jahre aber zum Favoritenkreis. Bert Grabsch weiß, was das für ihn bedeuten wird: „Wenn sich Cavendish gut fühlt, werde ich auch für ihn arbeiten. Nach der 1. oder 2. Etappe wissen wir wohl, wie es bei ihm und mir mit der Form aussieht.“

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